Deutsche Meisterschaft Marathon 2017

 

 

 

Am 27.8. fand in Bennigsen bei Hannover die Deutsche Meisterschaft im Marathon statt. Wir fuhren dort gemeinsam mit unseren Leipziger Sportfreunden bereits am Samstag hin. Wir hatten einen Bus und ein nettes Hotel gemietet und trafen uns in Brumby an der A14. Wir ließen unser Auto dort stehen und stiegen in den Bus um. Dann ging die Fahrt los. Wir kamen ohne große Verzögerungen in die Nähe der Wettkampfstätte. Dort ging die Suche nach nicht gesperrten Straßen los. Auf der Wettkampfstrecke fanden bereits am Samstag schon Radwettbewerbe und ein Einzelzeitfahren statt, daher war die Strecke bereits gesperrt. Irgendwann fanden wir aber einen Parkplatz und stellten den Bus dort ab und holten dann unsere Startunterlagen ab. Danach ging es ins Hotel und kurz frisch machen. Zum Essen sind wir in eine Pizzeria am Bahnhof gegangen. Erst hatten wir schöne Plätze unter einem schönen großen Sonnenschirm. Allerdings taugte der nicht als Regenschirm als es kräftig anfing zu regnen. Wir zogen nach drinnen um, aber auch da saß es sich recht gemütlich. Das Essen war lecker und gut. Wir hatten viel Spaß mit Geschichten aller Art und als wir wieder ins Hotel aufbrachen, hatte auch der Regen aufgehört. Den Abend verbrachten wir noch gemeinsam im Appartement der Leipziger mit erzählen, Rollen putzen, Skates für den nächsten Tag vorbereiten. Wir schliefen gut und machten uns am Morgen dann gemeinsam auf den Weg ins Sportzentrum nach Bennigsen. Die Sportler machten sich warm und ich suchte schon einmal einen günstigen Punkt für die Fotos. Dann war auch schon Start. Franzi kam leider gleich am Start zu Fall und hatte dann erstmal alles daran zu setzen, wieder nach vorn in die Spitzengruppe zu kommen. Hatte sie aber schnell geschafft. Es ging aber gleich  los mit einigen Antritten, die dann wieder verlangsamt wurden, so dass es ein unruhiges Rennen war und Anni schon in der ersten Runde an einem Anstieg den Anschluß an diese Gruppe verlor. Sie lief dann einige Zeit allein und fand dann aber wieder eine Gruppe, der sie sich anschließen konnte. Franzi hielt sich bei ihrem allerersten Marathon tapfer in  der Spitzengruppe bis in der vorletzten Runde eine Tempoverschärfung kam, als bei ihr gerade so gar nichts mehr ging. Sie konnte die Gruppe nicht mehr halten, lief dann auch eine Zeit allein und hatte dann wieder eine Gruppe. Dies war auch sehr wichtig bei den Wind- und Streckenverhältnissen. Diese Gruppe war ihr eigentlich ein wenig zu langsam, aber allein hätte sie keine Chance gehabt.  Am Ende gewann sie den Sprint aus ihrer Gruppe und sicherte sich damit die Bronzemedaille bei den Junioren B.

 

Anni kämpfte auch in ihrer Gruppe und kam mit dieser dann auch ins Ziel. Sie erlief sich den 5.Platz bei den aktiven Damen. Ach, und zur Dopingkontrolle durfte sie auch mal wieder J. Nachdem dann auch das endlich erledigt war, trafen sich alle am Bus wieder und die Fahrt nach hause begann. Noch ein kurzer Stopp beim „Goldenen M“ und dann ging es auf die Autobahn. Problemlos kamen wir wieder zu hause an und genossen noch den Rest vom Sonntag.

 

 

50. Flandern Grand Prix Zandvoorde 2017

 

Der Flandern Grand Prix ist seit einigen Jahren der letzte Europacup der Saison und somit auch immer ein gut besuchter Wettkampf zu Beginn der zweiten Saisonhälfte für uns. In diesem Jahr durfte Franzi wieder für das deutsche Nationalteam starten. Bereits am Donnerstag angereist, begann der Freitag relativ entspannt, bevor es mit dem Einzelstart über 300m losging. Dort scheiterte sie als 7. knapp am Finaleinzug der besten sechs Sportler. Schade, aber eine sehr gute Leistung.  Am Abend stand dann noch der Punktelauf auf dem Programm. Sie kam ganz gut ins Rennen, scheiterte zweimal knapp am Punktgewinn. In der Endabrechnung war es der 11. Platz in ihrem ersten 10000m-Punkterennen überhaupt. Nun hieß es schnell nach hause und die Akkus wieder aufladen für den nächsten anstrengenden Tag der 3 Tage von Zandvoorde. Der Samstag begann mit den 1000m-Vorläufen. Franzi war im letzten Vorlauf dran und machte ihre Sache sehr gut. Immer auf ein gutes Tempo bedacht, ging sie auch mal nach vorn in die Führung. Am Ende überquerte sie als erste die Ziellinie und war damit sicher im Halbfinale. Dort war allerdings Schluß, sie tat zwar alles dafür, weiterzukommen, aber der andere Lauf war etwas schneller. So wurde der 11.Platz draus. Am Abend dann der Ausscheidungslauf über 10000m. Franzi hatte im Rahmen des Nationalteams taktische Aufgaben zu erfüllen, was auch sehr gut gelang. Dadurch bedingt lief sie viel an der Spitze des Rennens und auch wenn sie hinten war, kämpfte sie sich wieder nach vorn. Solange bis die Kräfte am Ende waren. Als 15. schied sie aus diesem Rennen aus.  Der Sonntag begann mit dem Straßenlauf über ca 16km. Schönes Wetter, ein schönes kleines Städtchen, es hätte ein schöner Lauf werden können. Allerdings wurde Franzi am Anfang etwas eingeklemmt und setzte gleich zum überholen einiger Sportler an. Allerdings war die Spitzengruppe schnell unterwegs und somit schon zu weit weg. Nach zwei Runden, in denen sie allein lief, schloß sie sich der nachfolgenden Gruppe an und rollte dort mit. Oft vorn mit dabei lief sie dort gut mit und meinte, eigentlich war das Tempo dort etwas zu langsam, aber allein nach vorn ging es halt auch nicht. Aber sie gewann den Sprint aus dieser Gruppe und wurde immerhin noch 17. der Junioren B. Beim letzten Rennen am Nachmittag auf der Bahn über 3000m war dann der Akku fast alle und sie kämpfte, aber kam nur auf dem 19.Platz  ins Ziel. Alles in allem wurde es in der Gesamtwertung der 14.Platz.

 

Auch die Europacup-Wertungen können sich sehen lassen: In der Sprintwertung kam sie auf den 3.Platz und in der Langstrecke auf den 4.Platz. Tolle Leistungen über die gesamte Saison hinweg. Glückwunsch!

 

 

DM Langstrecke 2017

 

Eine Woche nach der City-Night in Berlin stellte sich Anni  der Herausforderung der DM Langstrecke über 60km in Oberschleißheim. Am Samstag reisten wir ganz entspannt an und genossen den warmen Tag bei Pizza, Nudeln und dann noch gemütlich am Wasser sitzend. Am Abend dann noch die letzten Vorbereitungen und dann ging es schlafen. Unsere Unterkunft lag taktisch sehr günstig nur wenige Meter von der Rennstrecke weg, aber das waren dann auch schon alle Vorteile dieser Unterkunft. Am Morgen ging es dann nach dem Frühstück zu Startnummernausgabe und dann zum Warmmachen. Dann fuhr Anni zum Start und ich suchte mir eine günstige Position zum Getränkereichen und fotografieren. Das Wetter entsprach nicht Annis Wünschen, sie wäre gern bei Regen gelaufen. Aber es war angenehm temperiert, der Himmel wolkenbedeckt und kaum ein Lüftchen Wind.  Dann ging es auch schon los. Etwas mehr als 12 Runden waren zu absolvieren. Bei der ersten Zieldurchfahrt waren noch alle Frauen zusammen, nach der nächsten Runde hatte sich eine Spitzengruppe von 5 Sportlern gebildet. Anni war nicht dabei. Sie hatte sich so eingeschätzt, dass sie das Tempo nicht schafft und dann einfach total eingebrochen wäre. In der Spitzengruppe waren 2 Aktive und eine Juniorin. Da Aktive und Junioren zusammen gewertet wurden (es müssen laut Wettkampfordnung 5 Sportler in einer AK starten, sonst wird zusammengelegt), lief sie also auf einem imaginären 4.Platz. In diesem Wissen versuchte sie immer wieder ihre Gruppe zu einem etwas schnelleren Tempo zu animieren, da sie auch wußte, dass die Juniorin vorn von der Spitzengruppe abgefallen war. Allerdings bestand ihre Gruppe bis auf eine weitere Juniorin nur aus Senioren, die alle ihre Medaille sicher hatten, da in diesen AK ein Sportler für die Wertung ausreicht L. Daher waren diese auch nicht an einer Tempoverschärfung interessiert. Schade, denn sie kamen der Juniorin vorn immer näher. Bei einer ordentlichen Zusammenarbeit hätte sie eingeholt werden können, aber wenn man sich nicht einig ist….  Gut für die vorderen Sportler, schlecht für Anni. Sie wurde somit nur Vierte, der undankbarste Platz überhaupt. Sie war sehr enttäuscht. Danach wurde sie noch für die Dopingkontrolle ausgelost und verbrachte dort noch so einige Zeit. Ihre erste Dopingkontrolle überhaupt. Auf dem Rückweg machten wir noch im Stollen in Lichtenberg halt und genossen bei Wolfgang noch Schnitzel und Lammhaxe – seeeeehr lecker mal wieder. Dies baute Anni wieder etwas auf.

 

 

CityNight Berlin 2017

 

 

Nach dem Urlaub begann wieder das Training und am 29.7. de erste Test, wie die Fitness ist. Franzi, Anni und ich starteten mit unterschiedlichen Erwartungen. Franzi startete mit der X3 und der persönlichen Nennung am Start und wollte recht weit vorn landen. Anni wollte einige Punkte im MSC sammeln und wollte gut durchkommen, da noch die Rippenprellung gut zu merken war. Franzi kam als schnellste vom Start weg und Anni kurz danach. Bei bestem Sommerwetter rollten wir durch die Straßen Berlins, Franzi in der Spitzengruppe und Anni kurz dahinter und ich noch etwas später. Als ich nach der kurzen Runde abseits des Ku´damms wieder auf selbigen auffuhr, war Franzi schon im Ziel und Anni sah ich dann auch gleich. Auch ich schaffte das Stück Ku´damm, hatte an der Wende etwas zu tun, die Matten zu treffen, was im Nachhinein gar nicht nötig gewesen wäre. Im Ziel trafen wir uns alle wieder. Franzi war tolle 6. bei den Frauen geworden. Ganze zwei Sekunden fehlten zum Podest und zur Siegerin Claudia Pechstein auch nur 28 Sekunden. Anni hatte einige Probleme mit Krämpfen unterwegs und war so nicht zufrieden mit ihrem Lauf, sie wollte eigentlich einige MSC-Punkte mehr einfahren. Ich merkte im zweiten Teil des Rennens meine Rippen und war am Ende zufrieden. Wir schauten noch die Rennen der Läufer an und starteten gegen 22 Uhr unseren Heimweg. Am Sonntag wurde relaxt und am Montag gab es noch einen Ausflug nach Oschersleben, in die Mortorsportarena zum Skatertag. Tolles Langstreckentraining auf schöne Strecke Franzi und Anni liefen 11 Runden, ich sechs Runden. Jeweils etwa 3,5km lang.

 

 

Urlaub in Luz bei Lagos an der Algarve

 

 

Aufgrund der EM, für welche sich Franzi qualifiziert hatte, verbrachten wir unseren Urlaub an der Algarve. Wir hatten uns eine Ferienwohnung in Luz, einem kleinen Ort nicht weit von Lagos gemietet.

 

Dort verbrachten wir  14 Tage vom 01.-15. Juli. Die erste Woche hieß es immer, zeitig aufstehen, da Franzis Rennen bereits gegen 8 Uhr am Morgen begannen. Mittags schauten wir uns etwas die Gegend an oder fuhren auch einfach nur zum Ausruhen in die Fewo zurück. Nachmittags schauten wir dann die Langstreckenrennen der EM.  Am zweiten Wettkampftag fuhren wir in der Mittagspause zum Ponta da Piedade. Tolle Felsformationen, welche man auch per Bootstour erkunden kann. Während wir da waren war dies nicht möglich, da die Wellen einfach zu groß waren. Aber dadurch hatte diese Bucht mit den Felsen auch was ganz tolles. Wie die Wellen sich am Felsen brachen und danach weiter donnerten, einfach toll anzusehen.

 

Dann fuhren wir zum Meia Praia, einem tollen langen Sandstrand in Lagos. Schöne große Wellen gab es dort, allerdings hatten die auch ganz schön Kraft wie ich erfahren mußte. Während Dirk sogar ein wenig rausschwomm und dann aber vom Rettungsschwimmer zurück gepfiffen wurde, bekam ich die Kraft der Wellen zu spüren. Einen Moment nicht aufgepaßt, erfaßte mich eine Welle und ich machte in ihr einen Überschlag und traf dabei sehr unsanft auf den Meeresboden. So hatte ich bereits am zweiten Tag eine Rippenprellung, die mich noch lange beschäftigen sollte.

 

Den Ruhetag der EM nutzten wir zu einer schönen Küstenwanderung nach Burgau. Es schien wie immer die Sonne und es war warm. Durch den Wind aber eigentlich gut erträglich. Wir liefen immer an der Küste entlang und genossen tolle Uferformen und Aussichten aufs Meer. In Burgau angekommen, gingen wir an den kleinen aber feinen Sandstrand des Ortes. Er war nicht voll und wir suchten uns ein schönes Plätzchen. Dann gingen wir auch baden. Die Wellen waren schön, aber nicht sehr groß. Das Wasser angenehm temperiert. Dann wurde es Zeit für den Rückweg. Wieder in Luz angekommen gönnten wir uns ein Eis (für 2,50€ die Kugel). Es war richtig lecker und die Portion schön groß. Zum Abend waren wir dann nochmal beim Aldi in Lagos auf Einkaufstour und besichtigten den Straßenkurs, auf welchem am nächsten Tag die EM weitergehen sollte.

 

So hieß es am nächsten Tag wieder zeitig aufstehen, da früh am Morgen wieder die Sprintstrecken anstanden. In der Mittagspause fuhren wir zum Praia de Rocha, einem sehr bekannten Strandabschnitt westlich von Lagos. Wir waren beeindruckt von den Felsformationen, die den Strand wunderschön gestalteten. Danach haben wir noch einen sehr großen Supermarkt, den Jumbo, entdeckt und haben dort auch gleich so einiges eingekauft. Nachdem wir dieses in unsere Ferienwohnung gebracht haben, haben wir uns noch schnell etwas zum Mittag gekocht und dann ging es wieder nach Lagos zur EM. Wir waren spät zu hause und am nächsten Morgen hieß es noch einmal zeitig aufstehen. Franzis letzter Einsatz bei der EM stand an. Dort erreichte sie dann auch ihr bestes Ergebnis, den 12. Platz im Rennen über eine Runde. Nach einer Mittagspause, die wir wieder um Einkauf nutzten, schauten wir uns auch an diesem Abend die Langstreckenrennen an.  Zwischendurch klärten wir noch das Problem mit unserem Mietwagen und vereinbarten einen Umtausch für den Samstagvormittag in Faro.  Dies klappte dann super und der zweite Wagen war top. Ein Ford Focus, kein Vergleich zum vorherigen Wagen. Dann besichtigten wir noch den Strand Falesia bei Albufeira. Dieser war nicht schlecht, aber hat uns nicht so super gefallen. Vielleicht lag es aber auch daran, daß wir uns dort ein Sandwich bzw Hotdog bzw Hamburger gönnten. Diese waren aber überhaupt nicht gut und schmeckten eigentlich gar nicht. Den Nachmittag verbrachten wir dann noch bei den letzten EM-Rennen, den Marathons der Damen und Herren. Diese fanden auf einer Autorennstrecke in der Nähe von Portimao statt. Die Teilnehmer und auch die zuschaue hatten mit sehr viel Wind zu kämpfen, aber die Zieleinläufe waren sehr interessant und beide Male mit Zielschritt in der Entscheidung.

 

Am nächsten Tag, einem Sonntag begann dann endlich der „richtige Urlaub“ ohne Termine. Fast. Natürlich mußten wir erstmal Franzi abholen und alle ihre Sachen in unsere Wohnung bringen. Am Nachmittag fuhren wir nach Sagres den südwestlichsten Punkt Europas. Dort riß es uns fast die Autotür aus der Hand, so windig war es dort. Aber es war sehr schön. Wir schauten uns das Fortelaza de Sagres und auch das Cap Saint Vincent an. Es hat uns sehr gut gefallen. Anni gönnte sich dann die „Letzte Bratwurst vor Amerika“. War ganz ok. Franzi und ich kauften uns leckere frittierte Teile aus Kartoffelmasse mit Zucker bestreut. Leeeecker. Am nächsten Tag ging ich erstmal zum Arzt, da meine Rippen immer mehr wehtaten. Anni und Franzi gingen an unseren „Hausstrand“ und ich hatte nach ca 2,5 Stunden meine Diagnose: Die Rippen waren nicht gebrochen, nur sehr stark geprellt.  Gegen Mittag fuhren wir durch tolle Landschaft ein wenig in die Sierra Monchique am Nordrand der Algarve. Auf dem Rückweg schauten wir noch einmal am Praia de Rocha vorbei. Leider hatten wir unsere Badesachen vergessen, so wurde es nur ein kurzer Besuch. Am Abend badeten wir dann noch am Strand vor unserem Haus. Es war wie immer den ganzen Tag über etwas windig, was uns die Temperaturen von knapp über 30 Grad ganz gut ertragen ließ. Der nächste Morgen begann mit einem gemütlichen ausgiebigen Geburtstagsfrühstück für Dirk. Anni hatte in der Nachbarschaft noch das Feuer für die Kerze besorgt. Dann fuhren wir erst zu einem Stausee in den Bergen und danach Richtung Aljezur zur Costa Vincentina – der Westküste Portugals. Dort sind wir dann langsam gen Süden gefahren. Immer wieder gab es Stopps an schönen Stränden oder Aussichtspunkten. Es war einfach toll und unbeschreiblich schön. Mir hat die Westküste bald besser gefallen als die Algarve im Süden Portugals. Der Abend brachte dann noch ein Highlight. Wir gingen zum Buffett mit BBQ an einem Restaurant, an dem wir jeden Tag bisher vorbei gefahren sind. Es war sowas von lecker. Es gab „normale“ portugiesische Kost am Buffett und extra kam der Kellner mit frischem Fleisch vom Grill und servierte uns ständig neue Leckereien, vom Rumpsteak über Schwein, Lamm und Hühnerherzen bis zur gegrillten Ananas.  Irgendwann mussten wir leider abbrechen, da wir nichts mehr essen konnten. Aber sowas von lecker…. Anni schwärmt immer noch davon.

 

Der nächste Tag war sehr warm. Wir fuhren zum Praia de Rocha du hatten auch unsere Badesachen dabei. Wir genossen die Sonne, natürlich auch ein wenig Schatten und das Wasser. Dies war an diesem Tag aber recht frisch. Nachmittags bummelten wir ein wenig durch Lagos und an der Hafenpromenade entlang und abends kühlten wir uns mal wieder in Luz am Strand und im Wasser ab.

 

Unseren vorletzten Urlaubstag verbrachten wir ein wenig im Hinterland, da wir auch noch etwas anderes als die Küste sehen wollten. Vorab- wir waren sehr froh übe unser Auto mit Klimaanlage.

 

Wir fuhren Richtung Westliche Sierra de Caldeirao. Tolle Landschaften und Ausblicke konnten wir genießen, auch wenn die „Straßen“ , die wir fuhren uns so ein wenig an die Forstwege in unseren Wäldern erinnerten. Teilweise nur Schotterpisten und das dann auch noch sehr staubig. Die Farbe unsers dunklen Autos war kaum noch zu erkennen. Dann schwenkten wir wieder zur Westküste nach Odeceixe. Dort war ein toller Strand und dort verbrachten wir unseren Nachmittag am und im Wasser.

Den letzten Tag verbrachten wir ganz ruhig ohne große Fahrerei. Vormittags ging es in den Zoo von Lagos. Ein hübscher kleiner Tierpark, der uns gut gefallen hat. Nachmittags waren wir bei uns im Ort baden und packten dann schon mal unsere Sachen. Am Abend gingen wir noch einmal essen. Diesmal gab es wieder ein Buffett, allerdings ohne BBQ. Aber viele andere Leckereien und auch viele süße Desserts standen zur Auswahl.  Ein schöner Abschluß des Urlaubs. Am nächsten Morgen ging es dann recht zeitig nach Faro. Auto abgeben und dann zum Check In. Allerdings klappte nur das Auto abgeben problemlos. Unser Fliege war voll und wir kamen nicht mit. So wurden wir auf einen anderen Flug umgebucht und kamen erst gegen 22.20 Uhr statt 18.40 Uhr in Frankfurt an. Am frühen Sonntagmorgen waren wir dann auch endlich zu hause in unserem Bett.

 

 

 

Junioren-Europameisterschaft Lagos/Portugal

 

 

Am frühen Morgen des 25.Juli brachten wir Franzi nach Gera. Dort traf sich ein Teil der Nationalmannschaft, um gemeinsam nach Frankfurt zum Flughafen zu fahren. Am Nachmittag ging der Flieger nach Lagos. Alles klappte gut, auch wenn vorher einige Fragen auftauchten? Dürfen Skates ins Handgepäck, ist der Koffer auch nicht zu schwer usw…  Alles die Dinge, die einem als Erstflieger so durch den Kopf gehen. Aber alles klappte gut. Die Wohnung in einer Ferienanlage war auch gut, so daß einer erfolgreichen EM nichts im Wege stand.  Am 1. Juli fand dann die stimmungsvolle Eröffnungsfeier in Lagos an der Festungsanlage am Hafen sowie an der historischen Stadtmauer statt. Nachdem alle Nationen einzeln vorgestellt wurden, ließen die Sportler Luftballons in den Himmel steigen. Am Sonntagmorgen begannen dann die Wettkämpfe auf der Bahn. Franzi war gleich am Anfang mit dran, 300m Einzelstart. Wahrscheinlich etwas der Aufregung geschuldet, war es nicht der optimale Lauf. Am Ende ein 17.Platz. Mittags war jeweils Wettkampfpause bis zum frühen Abend. Die Sportler verbrachten diese in ihrer Unterkunft. Nachmittags war Franzi jeweils mit zum Anfeuern der restlichen Mannschaft mit an der Bahn. Sehr schön fanden wir, daß der Europameister immer gleich eine Ehrenrunde mit Fahne drehen durfte. Auch der Sprecher gestaltete die Rennen sehr kurzweilig, auch wenn wir jetzt nicht jedes Wort verstanden haben.

 

Am zweiten Tag auf der Bahn lief Franzi die 500m. Zuerst galt es den Einzug ins Viertelfinale zu schaffen. Dies gelang ihr gut. Im Viertelfinale lief sie dann gegen ein Mannschaftskameradin und zwei starke Italienerinnen, welche auch den Einzug unserer deutschen Sportler ins Halbfinale verhinderten. So wurde es auf dieser Strecke der 13.Platz. Das war es auf der Bahn dann auch schon für Franzi, da sie weder in der Staffel noch auf den 1000m eingesetzt wurde. Also schon einmal ein vorgezogener Ruhetag für sie. Am offiziellen Ruhetag wurde der Straßenkurs, welcher sehr anspruchsvoll auf einem Parkplatzgelände angelegt war, getestet.  Dort ging es dann am Morgen des 06.Juli weiter. Der Sprint über 100m stand an. Nur geradeaus ist nun nicht gerade Franzis Stärke, sie wurde 15.. Am Freitag der Wettkampfwoche stand denn der Sprint über eine Runde auf dem Programm. Der Kurs war sehr anspruchsvoll und unter anderem mit einer Rechtskurve gespickt. Hier gelang ihr wieder der Einzug ins Viertelfinale. Dort wurde sie in ihrem Lauf dritte und verpaßte so zwar den Einzug ins Halbfinale, aber sie erreichte ihre beste Platzierung der EM. Sie wurde gute Zwölfte. Am letzten Tag stand der Marathon auf dem Programm. Dieser wurde auf einer Autorennstrecke ausgefahren. Leider durfte Franzi da noch nicht starten, erst ab Junioren A war man startberechtigt. Dieser Marathon war sehr anstrengend und kräfteraubend, da die Strecke an sich schon recht selektiv war und ein starker Wind unter anderem auf der langen Zielgeraden den Sportlern entgegenkam. Trotzdem wurde sowohl das Damen- als auch das Herrenrennen im Zielsprint mit Fotofinish entschieden. Am Abend gab es dann noch eine kleine Abschlußfeier in Lagos. Am Sonntagmorgen holten wir dann Franzi zum wohlverdienten Urlaub ab.

 

 

10. Weinberg-Cup Meißen 2017

 

 

Am 17.6. fuhren wir morgens bei recht frischen Temperaturen los, um in Meißen am Weinberg-Cup teilzunehmen. Diesmal starteten wir alle drei – Franzi, Anni und Anke.

 

Für Franzi war es ein Test, ob das Knie wieder voll belastbar ist, nach der Verletzung von der DM in Leipzig. Sie siegte auf allen Strecken, wobei vor allem das Ausscheidungsrennen sehr interessant und spannend war. Dort gewann sie mit einem super Zielsprint und Zielschritt mit gerade einer Rolle Vorsprung. Im Punktelauf und im Sprint behielt sie die Übersicht und sicherte sich jeweils klar den Sieg. Am Ende gab es das begehrte Honigbärchen und eine wunderschöne Porzellanmedaille.

 

Anni hatte es schwer, da sie mit den Junioren A zusammen gewertet wurde. Sie tat ihr möglichstes, aber es wurde in jedem Rennen nur der  4.Platz. Allerdings stach der Punktelauf am Sonntag positiv heraus. Dort lief sie toll mit, war auch mal knapp am Punktgewinn, aber leider reichte es nicht zum Punkt. Eigentlich wollte sie endlich auch mal so eine schöne Medaille mit nach Hause nehmen, aber es sollte mal wieder nicht sein.

 

Ich lief bei den Masters und kam auf den 3.Platz. Allerdings war ich selbst nicht mit meinen Leistungen zufrieden.

 

Der Abschluß brachte noch einmal Spaß für alle Beteiligten. Wir stellten zum ersten Mal in der Geschichte des Weinberg-Cups  ein reines Familienteam zum Teamzeitlauf. Es hat Spaß gemacht, auch wenn die Spitzenteams weit vor uns waren.

 

Auch die Kultur kam nicht zu kurz. Am Samstagabend waren wir noch auf der Burg und schauten uns die Altstadt an. Aßen noch lecker Pizza und Eis.  Wenn es sich einrichten läßt, sind wir im nächsten Jahr sicher wieder dabei.

 

 

DM Bahn Leipzig 2017

 

Am 9.Juni machten wir uns mittags auf nach Leipzig zur Deutschen Meisterschaft auf der Bahn. Aber um es kurz zu machen, das Wochenende können wir eigentlich aus der Chronik streichen. Der 300m-Einzelsprint lief nicht gut, Franzi schrammte um 4 Tausendstelsekunden am Finale der besten Sechs vorbei –Enttäuschung pur. Das 10000m-Ausscheidungsrennen ging sie mit noch etwas Wut im Bauch an. Es war ein sehr körperbetontes Rennen, in dem es sehr viele Verwarnungen für viele Sportler gab. Franzi bekam dies sehr heftig zu spüren, da sie zu Fall gebracht wurde und das Rennen damit für sie beendet war. Aber es sollte noch schlimmer kommen. Am Samstagmorgen konnte sie ihr Knie kaum bewegen. Sie versuchte trotzdem den Start über ihre Lieblingsstrecke 500m. Aber es war schon am Start zu merken, dass es nicht wirklich ging. Sie kämpfte sich durch und qualifizierte sich auch noch für das Halbfinale. Nach dem Lauf entschied sie unter Tränen aber mit Blick auf die anstehende EM, die DM an dieser Stelle abzubrechen. Sehr schade. Aber als Zuschauer war sie weiterhin anwesend.

 

 

 

Europacup Wörgl 2017

 

Pfingsten begann für uns am Freitagmorgen auf der Autobahn. Es lief auch lange recht gut, bevor es im Süden dann doch nur noch zäh voran ging. Aber wir kamen trotzdem noch rechtzeitig in Wörgl an der Bahn an. Franzi bereitete sich schon auf die Rennen vor, während wir  unsere Pension aufsuchten und uns schon mal anmeldeten. Begonnen wurde der Wettkampf mit dem 500m-Sprint.  Aus den Qualifikationsläufen qualifizierten sich nur die besten 8 Sportler für das Halbfinale. Leider war Franzi da nicht dabei. Sie wurde 11. Dafür waren wir dann recht zeitig in der Pension und konnten uns auf den nächsten Tag vorbereiten und ein noch wenig durchs Dorf schlendern.  Der Samstag war sehr warm und begann mit einem leckeren Frühstück. Franzi musste als erstes über die ungeliebten 1000m ran. Aus den 3 Halbfinals kamen jeweils der Sieger und dann noch die fünf zeitschnellsten Sportler ins Finale. Franzi lief eine neue persönliche Bestzeit, aber es reichte nicht fürs Finale. Sie wurde 12.  Da es sehr warm war und Franzi jetzt auch etwas Zeit bis zum nächsten Rennen hatte, gingen wir ein wenig spazieren. Zu einem kleinen Wasserfall, der recht wenig aber dafür sehr erfrischendes Wasser führte. Mit einigen anderen Sportlern verbrachten wir dort im Schatten einige Zeit und kühlten uns ab. Am späten Nachmittag gab es dann das Punkterennen. Wieder von einer hinteren Startposition ins Rennen gegangen, arbeitete sie sich langsam nach vorn, setzte mehrere Punktesprints an, gewann aber nur einen Punkt. Dann setzte sie alles auf den Zielsprint. Dort bekam sie auch noch einen Punkt. Mit diesen zwei Punkten hatte sie sich in diesem Rennen einen tollen 3.Platz erlaufen. Es hatten recht viele Sportler Punkte eingefahren und von Platz 2 bis 8 hatten alle Sportler 2 Punkte, so daß der Zieleinlauf entscheiden mußte und Franzi kam auch als Dritte ins Ziel. Abends aßen wir wieder auf unserem kleinen Balkon mit Alpenpanorama. Der Sonntag begann leider mit Regen. Auch die Ausscheidungsrennen wurden im Regen ausgetragen. Franzi testete somit in dieser Saison auch das erste Mal ihre neuen Regenrollen und sie wurden für sehr gut befunden. In diesem Rennen erreichte sie einen 6. Platz. Danach ging es zum Trockenlegen in die Pension, bevor am Abend bei wieder trockenem Wetter das Kadertraining stattfand. Von 17-21.30 Uhr mit einer Stunde Pause dazwischen wurden zuerst Taktik-Aufgaben in einem großen Feld in der Langstrecke geübt. Danach noch mehrere Male 1000m in verschiedenen Variationen. Am Montagmorgen begann es an der Bahn gleich wieder zu regnen, so daß das Training auf Turnschuhen stattfand. Am späten Vormittag stiegen dann alle geschafft in ihre Autos und ab ging es nach hause. Gegen halb fünf war dann auch der vorletzte Europacup der Saison geschafft und wir ließen den Abend gemütlich ausklingen.

 

 

NDM Gera und Europamarathon Görlitz 2017

 

Das bisher heißeste Wochenende des Jahres verbrachten wir wieder bei Wettkämpfen. Franzi startete bei den Norddeutschen Meisterschaften in Gera. Anni begleitete uns dorthin und fuhr am Samstagmittag dann weiter nach Görlitz zum Europamarathon, um einen Halbmarathon für den MSC zu absolvieren.

 

Am Samstagmorgen begannen die Meisterschaften für Franzi mit dem Einzelstart über 300m. Dort lief sie die zweitbeste Zeit und konnte sich somit über eine Silbermedaille freuen. Als weitere Strecke standen die ungeliebten 1000m auf dem Programm. Diesmal war die Zusammensetzung des Halbfinals (es wurden 3 Halbfinals gefahren, da für Vorläufe nicht genug Meldungen waren) ähnlich wie die Vorläufe der Vorwoche. Franzi lief aber gleich von vorn ein gutes Tempo, wurde zwar vor dem Ziel noch abgefangen, aber die Zeit reichte locker zum Einzug ins Finale. Dort wurde ein taktisch geprägtes Rennen gefahren aus dem Franzi als Vizemeisterin hervorging.

 

Diese beiden Medaillen sollten die einzigen an diesem Wochenende bleiben. Es folgte noch ein 5. Platz  im Punktelauf und ein vierter im Ausscheidungsrennen. In diesem Jahr läuft es auf der Langstrecke nicht so gut. Dafür eben im Sprint. Auch mit der Staffel holte sie sich noch einen 5.Platz.

 

Anni fuhr am späten Nachmittag des Samstags nach Görlitz, holte ihre Startunterlagen, checkte in Polen in der Unterkunft ein, stellte das Auto in Görlitz wieder in die Nähe von Start und Ziel, ging zur Unterkunft im Dom Turysty und aß noch etwas zum Abend. Am Morgen wollte sie dann auschecken, aber das gestaltete sich leider nicht so einfach. Es gab Probleme mit der Bezahlung. Es sollte noch einmal gezahlt werden, obwohl im Vorfeld schon bei Buchung gezahlt wurde. Die Klärung sollte sich hinziehen, so daß Anni erstmal zum Start ging und die Klärung auf nach dem Lauf verschob. Während des Laufes hatte sie dann auch noch Magenprobleme, die sie lange beeinträchtigten. Nachdem sie sich am Straßenrand ihres Mageninhaltes entledigte, ging es besser und die letzten 5km liefen richtig gut. Am Ende wurde sie Fünfte der Gesamtwertung und 2. der AK-Wertung. Nachdem dann für das Hotel eine vorläufige Lösung gefunden wurde, machte sie sich auf den Heimweg, der sich auch sehr schwierig gestaltete. Sie stand recht lange im Stau bzw im Stop-and-go. So kam es daß Franzi und ich uns um eine Mitfahrgelegenheit nach Dessau kümmerten und wir nun entgegen unserer Planung getrennt nach Hause fuhren. Eigentlich wollte Anni uns ja wieder in Gera abholen. Am Abend trafen dann aber alle wieder wohlbehalten aber recht geschafft zu Hause ein.

 

 

 

Int. Rollsporttage Gera 2017 – EC-Sieg und JEM-Nominierung !

 

Nach einem wettkampffreien Wochenende standen am 3. Mai-Wochenende wieder spannende Rennen für Franzi auf dem Plan. Sie nahm an den Int. Rollsporttagen in Gera teil. Auch diese zählen zum Europacup. Am Freitag war der Sprintcup mit den 300m. Sie erreichte eine neue persönliche Bestzeit von 29,123sec. Dies bedeutete den 3.Platz – ein guter Start ins Wochenende. Am Abend flüchteten wir dann vor dem Unwetter – zuerst in eine Pizzeria (wieder einmal sehr lecker!) und dann in die Pension. Am Samstag ging es mit den Vorläufen über die von ihr eher ungeliebten 1000m weiter. Franzi war nach ihrem Vorlauf sehr enttäuscht über eine andere Sportlerin, aber sie schaffte den Einzug ins Halbfinale. Dort war es ein guter und schneller Lauf und der Einzug ins Finale der besten Acht war geschafft. Dort lief sie klug und erkämpfte sich am Ende den 2.Platz hinter Angelina aus Gera.

 

In der EC-Sprintwertung wurden diese beiden Strecken zusammengerechnet und Franzi hatte Ihren ersten EC-Sieg eingefahren!!

 

Am Abend dann noch das Ausscheidungsrennen über 10000m. Die Strecke war sie erst einmal vor zwei Jahren im Wettkampf gelaufen, so war sie etwas unsicher. Aber sie machte ihre Sache gut. Manche Ausscheidungen waren zwar recht knapp, aber sie entging allen Ausscheidungen und kam als Fünfte ins Ziel. Als Abendbrot hatten wir noch einmal Pizza an die Bahn bestellt – war wieder lecker!

 

Der Sonntag begann erst einmal mit warten. Franzi war erst am Nachmittag mit dem Punktelauf wieder dran. Aber am Vormittag stand noch ein wichtiger Termin mit den Bundestrainern auf dem Programm. Die Nominierung der Teilnehmer der JEM in Lagos in Portugal. Franzi hat die Qualifikation geschafft – Gratulation und viel Erfolg in Portugal!!

 

Der Punktelauf lief nicht so ganz nach Franzis Vorstellungen und der 11. Platz war ihrer Meinung nach enttäuschend – da stellt sie mittlerweile ganz andere Ansprüche an sich selbst.

 

Alles in allem aber ein sehr gutes Wochenende und ein guter Test für die NDM an gleicher Stelle am letzten Mai-Wochenende.

 

 

Holland Cup Heerde 2017           

 

Am Freitag, den 5.Mai ging es für Franzi erst in die Schule, eine Klassenarbeit schreiben und dann machten wir uns auf den Weg nach Heerde. Nach zähen 6 Stunden Fahrt sind wir angekommen und Franzi und auch Anni liefen sich erstmal die Beine wieder frei. Danach kurzes Shopping im niederländischen Jumbo-Markt. Dann ging es zum Bungalow, einchecken und Abendbrot kochen.

 

Es gab leckere Nudeln mit Tomatensoße. Die Pizza hatten wir noch im Supermarkt gelassen, da wir nicht wußten, ob es im Bungalow einen Backofen gibt. Aber es gibt einen!

 

Dann den Abend ausklingen lassen und vorbereiten auf den ersten Wettkampftag. Morgens ein gutes  Frühstück mit Toast und allerlei leckeren Sachen.

 

Die 300m liefen gut, Franzi erlief sich einen guten 10. Platz, als drittbeste Deutsche. Dann kamen die Qualifikationsläufe über die 500m. Franzi erlief sich mit der 13. Zeit den Einzug ins Viertelfinale. Mittags dann die Vorläufe zum Punkterennen. Franzi sicherte sich während des Rennens auch dank eines tollen Zielschritts 4 Punkte und im Ziel noch einen. Damit war sie zweite in diesem Vorlauf und sicher im Finale. Dort schaffte sie es leider nicht, sich Punkte zu sichern. Sie war die erste Sportlerin ohne Punkte in diesem Rennen und das bedeutete ebenfalls den 10.Platz. Am Abend gab es dann die leckere Pizza aus dem Jumbo-Markt – wir hatten einen Ofen!! Richtig lecker!!

 

Der Sonntag begann mit dem Viertelfinale der 500m. Franzis Lauf war gut, aber die Kolumbianerin lief ihr ein wenig in den Weg und der Zielschritt reichte leider nicht mehr zum Weiterkommen.

 

Aber das Zielfoto auf der Leinwand war toll und auch lange eingeblendet. Franzi allerdings haderte mit diesem Ausgang des Rennens. Es dauerte ein wenig, bis sie nicht mehr über den erreichten 11.Platz (und damit zweitbeste Deutsche) traurig war.

 

Das Finale im Ausscheidungsrennen erreichte sie auch problemlos. Dort war sie dann auch nicht ganz zufrieden. Es gab mehrere Stürze, um die sie allerdings gut drum herum kam. Dann dachte sie allerdings, es wäre nur eine Einzelausscheidung, aber es war eine Doppelausscheidung, obwohl dies zu diesem Zeitpunkt eigentlich nicht mehr sein sollte. Daher dachte sie, sie war sicher da noch eine Sportlerin hinter ihr war. Aber es traf sie dann hier auch. In diesem Rennen belegte sie den 13. Platz.

 

In der Gesamtwertung des Holland-Cups war es ebenfalls der 10.Platz und in den EC-Wertungen erreichte sie im Sprint den 8.Platz und in der Langstrecke den 9.Platz.

 

Das hat sie toll gemacht!

 

 

39.Internationales Kriterium in Groß Gerau

und 1.Mai – Halbmarathon Großenhain

 

Franzi startete an diesem Wochenende im Anzug der deutschen Junioren-Nationalmannschaft in einem qualitativ hochwertig besetzten Feld. Im E inzelsprint über 300m erreichte sie den 9.Platz mit einer Zeit von 29,250s und wurde damit zweitbeste Deutsche. Auch über die 500m erreichte sie ein gutes Ergebnis. Sie schaffte den Einzug ins Halbfinale und wurde am Ende 7. über diese Strecke. Im Vorlauf über 300m Punkte erreichte sie einen guten 6.Platz, welcher den Einzug ins A-Finale der besten 30 Sportlerinnen bedeutete. Dort bekam sie dann taktische Aufgaben von der Bundestrainerin. Dies machte sie ganz gut und so stand dann auch für sie am Ende der 17.Platz sowohl im Punktelauf als auch im Ausscheidungsrennen zu Buche.

 

 

 

Kaum zurück aus Groß Gerau begleitete ich Anni nach Großenhain zum traditionellen Halbmarathon am 1.Mai. Das Wetter hätte etwas besser sein könne, die Sonne hatte sich verkrochen und der Wind blies kräftig. Dadurch war es recht frisch und für die Skater auch anstrengend auf der Strecke. Trotzdem ging Anni gut gelaunt an den Start und konnte auch die erste Zeit mit der Spitzengruppe mitfahren. Am Ende der ersten von 5 Runden mußte sie allerdings abreißen lassen. Sie fand dann aber wieder eine Gruppe und so gestaltete sich das Rennen dann doch einfacher als wenn man allein gegen den Wind laufen mußte. Am Ende hatte sie noch die Kraft für einen Zielsprint, allerdings reichte ihr Zielschritt dann nur für den 7. Gesamtplatz. Daran müssen wir noch arbeiten. Aber eine tolle Leistung und in ihrer Altersklasse erreichte sie den zweiten Platz.

 

Skaterkönig im Spreewald und arena geisingen international 2017

 

Anni hatte sich in diesem Jahr kurzfristig dazu entschlossen an der Skaterkönigwertung beim Spreewaldmarathon teilzunehmen. Dazu gehören 3 Rennen an 3 Tagen. Bereits am Freitagmittag ging es los mit dem 8km-Einzelzeitfahren. Bei kühlem aber trockenem Wetter gelang ihr der Sieg in ihrer Altersklasse, in der Gesamtwertung war dies der 7.Platz. Der Samstag brachte wieder kaltes, windiges Wetter. Der Vormittag wurde bei Ausflügen u.a. nach Cottbus verbracht, ehe am Nachmittag der Marathon auf dem Plan stand. Dort ging es zunächst sehr zügig los und bald hatten sich Gruppen gebildet. Am Ende befand sich Anni in der zweiten Verfolgergruppe. Dort sicherte sie sich durch einen schönen Zielsprint den 5. Platz bei den Damen. Danach war Erholung angesagt, da am Sonntagmorgen der Halbmarathon zu absolvieren war. Dort waren die Bedingungen etwas schwieriger, da es einige Zeit vor dem Start geregnet hatte. Anni entschied sich trotz abtrocknender Straßen für die Regenrollen und dies sollte eine gute Wahl sein. Unterwegs war es immer mal wieder noch nass auf der Straße. Auch hier erreichte sie am Ende als 5. Frau das Ziel.

 

In der Gesamtwertung für den Skaterkönig (alle erreichten Zeiten werden addiert) kam sie auf den 6.Platz. Tolle Leistung! Und ganz nebenbei ist auch noch unsere Jahresversorgung an Apfelmus gesichert!!

 

Zur gleichen Zeit kämpfte Franzi in der Skatearena Geisingen um Zeiten und Platzierungen in einem qualitativ und quantitativ sehr gut besetzten Starterfeld. Über die 200m lief es nicht so gut, aber über die 500m schaffte sie den Einzug ins Viertelfinale. Dort war dann Schluß und sie belegte den 22.Platz.

 

Für die Langstrecken waren Vorläufe über 3000m Punkt zu absolvieren. Leider wurde sie hier in einen Sturz verwickelt und wurde sehr zeitig aus dem Rennen genommen. Dadurch stand sie nur im B-Finale und dann auch noch ganz hinten in der Startaufstellung. Sie sollte laut Trainer das beste draus machen und sich langsam vorarbeiten und evtl noch den einen oder anderen Punkt holen. Und sie machte das beste daraus!! Sie lief sehr couragiert und holte am Ende 5 Punkte. Dies bedeutete den Sieg im B-Finale und den Aufstieg ins A-Finale! Toll. Dies fand dann schon etwa eine Stunde später statt. Dort mußte sie dann wieder hinten starten und versuchte nach vorn zu kommen. Am Ende wurde es ein guter 32. Platz. Das Ausscheidungsrennen am Sonntag lief dann nicht ganz so wie gewünscht, aber auch hier wurde es ein guter 36.Platz. Die Gesamtwertung des arena geisingen international beendete sie auf dem 30. Platz. Eine sehr gute Leistung in diesem hochklassigen Feld.

 

Frankreich 3-Pisten-Wettkampf, LE-Skate-Race Leipzig

 

 

Franzi verbrachte ihre Osterferien in Frankreich. Erst stand eine Woche Trainingslager mit den Kadersportlern an und direkt über Ostern der Europacup über 3 Tage. Dieser wurde zuhause am Livestream verfolgt. Das Trainingslager verlief sehr gut, es wurde auch einige Zeit auf Europas größter Wanderdüne verbracht. Am Samstag dann zog Franzi als einzige deutsche B-Juniorin ins Viertelfinale über 500m ein. Dort war dann allerdings Schluß, aber sie erreichte einen sehr guten 12.Platz. Im Vorlauf über 3000m stürzte sie leider im Zielsprint schwer. Sie qualifizierte sich zwar für das A-Finale, konnte aber dort und das ganze Wochenende über nicht mehr antreten. Schade!

 

Anni und Anke nahmen am LE-Skate-Race in Leipzig teil. In diesem Jahr gehörte wieder der Halbmarathon zum Programm. Anni quälte sich am Samstag mehr schlecht als recht über die Strecken auf der Bahn und war so gar nicht zufrieden. Aber am Sonntag lief sie einen guten Halbmarathon und konnte zwei ihrer Konkurrentinnen hinter sich lassen. Am Ende reichte dies unerwartet zum 3.Platz in der Gesamtwertung. Da war die Freude riesig.

 

Auch Anke überstand die Bahnrennen mehr schlecht als recht. Den Halbmarathon lief sie bis zur Hälfte etwa mit einer Gruppe Leipziger Sportler und den Rest leider allein, aber es war ein recht schöner Lauf.

 

Im Trainingslager kam Anke wenig zum Skaten, da standen eher andere Aufgaben im Blickpunkt. Anni verbrachte viel Zeit auf dem Flämingsakte, da kam so einiges an km zusammen. So lief sie einmal 50km, dann einen Marathon und noch so einige kürzere Strecken. Trotz des doch recht kühlen und abwechslungsreichen Wetters waren es ein paar schöne Tage, in denen wir vom Erlebnishof wieder sehr gut umsorgt wurden (Es gab sogar rote Brause, obwohl es gar keine gab J ).

 

Die ersten Rennen 2017

Foto: Fam. Enger

 

Am Sonntag, 26.3. ging es für uns bei bestem Wetter nach Ortrand zum Schneeglöckchenlauf.

 

Wie in jedem Jahr wurden erstmal wieder alle Bekannten getroffen und etwas geschwatzt und jeder war gespannt, wie er so über den Winter gekommen ist. Dann wurde kollektiv überlegt, wie die Kleiderordnung sein soll, aber keine gemeinsame Lösung gefunden. So starteten einige unten kurz und oben lang, andere oben kurz und unten lang und wieder andere eingemummelt bis über beide Ohren. Anni und Anke absolvierten auf der recht schwierigen Strecke den Halbmarathon, bei dem 10 Runden zu absolvieren waren.  Anni kam nach einem für sie recht unerwartet guten Rennen auf den 4.Platz. Es wäre etwas mehr drin gewesen, allerdings mußte sie aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (Straßeninsel) den Zielsprint unterbrechen und dann neu ansetzen. Schade!

 

Anke kam auch ganz ordentlich durch, wenn auch nicht allzu schnell J. Aber es hat Spaß gemacht!

 

Alles in allem ein guter Start in die Saison.

 

Am 2.April standen dann die Petrys schon wieder am Start, diesmal war es der Berliner Halbmarathon und Franzi war auch mit dabei. Bei Sonnenschein und etwas Wind starteten  Anni und Franzi aus dem A-Block. Anni hatte anfangs etwas Probleme mit Bauchkrämpfen und sie konnte die Gruppe nicht halten, dann fand sie eine Gruppe, die ihr eigentlich zu langsam war und die sich dann auch noch verlaufen hat, bevor sie sich einigen Männern anschlossen (die eigentlich etwas schnell waren) und so kam sie als 26. Frau ins Ziel. Franzi lief bis zum km 5 in der Spitzengruppe mit den späteren Siegern und Platzierten mit, konnte dann aber einem Antritt nicht folgen und mußte abreißen lassen. Nach einiger Zeit allein fand auch sie wieder eine Gruppe und kam als 21. Frau ins Ziel. Zugleich war sie damit 3. bei den Junioren.  Ihr Kommentar zu dem Rennen: Das war  Sch…!!

 

Aber so schlecht war der Lauf im Endeffekt ja nicht.

 

Auch Anke kam mit einer Zeit unter einer Stunde ins Ziel, war damit aber nicht ganz zufrieden.

 

Nun geht es für Franzi nach Frankreich zum Trainingslager mit abschließendem 3-Pisten-Wettkampf zu Ostern.

 

Anni und Anke fahren am 08.04. zum Le-Skate-Race nach Leipzig und am Sonntag zum dazugehörigen Halbmarathon bevor es am Mittag dann zum Trainingslager nach Werder geht bis Ostern.

 

 

Die letzten Rennen der Saison – Anklam, Berlin, Gera

 

 

Anni nahm am Lilienthal-Pokal in Anklam teil. Bei tollem Wetter lief sie gute Rennen. Der ganze Wettkampf lief entspannt ab, da recht wenig Teilnehmer den Weg in den hohen Norden genommen haben. Aber auch das ist zum Ende der Saison mal sehr angenehm. Weniger angenehm verlief das letzte Rennen in Anklam für Anni. Sie rutschte weg und landete sehr unsanft auf der Bahn. Ein kaputter Anzug und geprellter Steiß ließen sie den Wettkampf so schnell nicht vergessen.

Franzi nahm zur selben Zeit in Dessau am Citylauf teil. Sie war nicht zufrieden, da sie auf der zweiten Hälfte der 4km doch einige Probleme hatte.

Das letzte September-Wochenende gehörte wie schon in den letzten Jahren dem Berlin-Marathon. Anni und ich starteten dort. Anni war recht vorsichtig nach ihrem Sturz in Anklam, was Prognosen anging und ich auch, da ich mit einem recht neuen Schuh an den Start ging. Aber soweit lief alles gut. Anni lief fast an ihre Bestzeit heran und war nach 1:19h im Ziel. Ich benötigte mal wieder etwas länger. Wobei ich das Rennen recht anstrengend und aggressiv fand. Es gab auch sehr viele Stürze, die ich gesehen habe. Auch mich erwischte es bei km 34. Ich übersah eine Bodenwelle und mich riss es zu Boden. Ich landete unsanft auf dem Hintern. Nach einem Blick hinter mich, stellte ich dann aber sicher für mich einen Rekord im Aufstehen mit Skates auf. Da kamen ja so viele und ich mußte aus dem Weg! Dann stand ich wieder und rollte erstmal langsam weiter. Äußerlich unversehrt kam ich dann aber mit einigen Schmerzen im Ziel an, nach 1:54h. So, nun hatte auch ich mir den Steiß geprellt und konnte Annis Schmerzen am eigenen Leib nachspüren. So blieb mir dieser Marathon auch noch einige Zeit in lebhafter Erinnerung.

 

Den Abschluß der Saison bildete dann für Anni und Franzi die Sa-Thü-Juniorcup-Veranstaltung in Gera auf dem Straßenkurs an der Max-Bögl-Straße. In den Altersklassen ab Kadetten sind auch Sportler u.a. aus Sachsen-Anhalt dort startberechtigt. Es gab am Morgen einen Sprint über knapp 30m und am Nachmittag einen Halbmarathon. Beide hatten noch Chancen aufs Treppchen der Gesamtwertung, Franzi sogar auf den Gesamtsieg. Anni war im Sprint mit sich zufrieden, Franzi haderte mit den Gegebenheiten, da sie auf einem Gullideckel wegrutschte. Trotzdem sprintete sie auf Platz zwei. Nun hieß es sich auf den Halbmarathon vorzubereiten. Der Start erfolgte und beide reihten sich in Gruppen ein. Franzi fand sich in der Spitzengruppe wieder, die aus zwei Aktiven, einer B-Juniorin und  4 Kadetten bestand. Anni reihte sich in die Gruppe mit ihren MSC-Konkurrentinnen ein. Dieser Lauf wurde auch hierfür gewertet und es gab sogar die doppelte Punktzahl. Die Spitzengruppe mit Franzi blieb bis etwa zur Hälfte des Rennens zusammen, dann verließ die diesjährige Staffelweltmeisterin Josie Hofmann die Gruppe nach vorne und fuhr ein einsames Rennen. Der Rest blieb bis zum Schlußspurt zusammen und Franzi sicherte sich im Sprint den 5. Gesamtplatz. Bei den Kadetten war dies der 3.Platz. In Annis Gruppe gab es einige Irritationen über die noch zu laufenden Runden, da auf dem kurzen Rundkurs doch einige Überrundungen stattfanden. So kam es, dass der erste Spurt eine Runde zu zeitig angezogen wurde und Anni aber mitgehen mußte. Dann in der wirklich letzten Runde hatte sie ihre allerletzten Kräfte mobilisiert und sich den Gesamtplatz 12 gesichert. Nur eine MSC-Konkurrentin war vor ihr. Nun ging es ans rechnen der Wertungen für den Juniorcup und den Mitteldeutschen Skating-Cup. Am Ende kamen prima Platzierungen für Anni und Franzi heraus. Franzi sicherte sich den Gesamtsieg im SaThü-Juniorcup vor Melina aus Großenhain und Jenny aus Gera. Anni erreichte den 3.Platz in dieser Wertung bei den Junioren A. Im MSC erreichte sie in der Gesamtwertung den 2.Platz und in der Junioren-Wertung ebenso.

 

Jetzt ist die Saison vorbei und wir hoffen noch auf ein paar schöne Tage, um auf unserer Bahn zu trainieren, bevor es ins Wintertraining in die Halle geht.

 

 

Marathon-DM und

Weinberg-Cup Meißen

 

Am zweiten Septemberwochenende gingen wir mal wieder getrennte Wege, Anni und ich fuhren nach Bielefeld zur Marathon-DM und Franzi nach Meißen zum Weinberg-Cup. Franzi fuhr etwas angeschlagen durch eine Erkältung zum vierten Herbstklassiker dieses Jahres nach Meißen. Aber sie wollte den Wettkampf nach zuletzt drei Siegen in Folge genießen und versuchen, ein gutes Ergebnis einzufahren. Dies gelang ihr auch. Im Sprint noch knapp geschlagen auf dem zweiten Platz, folgte ein Sieg im Ausscheidungsrennen. Am Abend dann noch ein lecker Schnitzel und dann kam am Sonntag der Punktelauf. Sie konnte sich auch drei Punkte erlaufen, dann fehlten ihr am Ende aber etwas die Kräfte. So beendete sie dieses Rennen auf dem 4.Platz. In der Gesamtwertung reichte es zum zweiten Platz. Damit wahrte sie auch noch die Chance auf ein Treppchenplatz im SaThü-Junior-Cup.

 

Bei Anni lief es super gut in Bielefeld. Wir reisten bereits am Samstag an und hatten auch einen schönen, lustigen Abend in einem Restaurant in Bielefeld. Am Sonntag hieß es, zeitig aufstehen und frühstücken. Dann ging es zum Start. Aufwärmen und schon ging es los. Anni kam gut weg und fand dann auch eine Gruppe, in der eine weitere Juniorin aus Leipzig war. Die Spitzengruppe hatte etwas Vorsprung und dort befand sich eine Juniorin und dazwischen dann noch eine. So lief Anni immer an Position drei oder vier der Juniorenklasse. So ging es die ganzen 6,5 Runden mit jeweils einer schnellen Abfahrt und einem kräftezehrenden Anstieg. Anni hatte sich innerlich schon fast mit dem 4.Platz zufrieden gegeben, da die Leipziger Sportlerin eigentlich schneller als sie sprinten konnte, falls es zu einem Zielspint kommen sollte. Aber sie hatte sich vorgenommen, trotzdem den Sprint anzuziehen. So kam es dann auch. Sie sprintete als ob es um den Sieg ging – und sie gewann den Sprint gegen Lauri aus Leipzig. Da zwischenzeitlich auch die auf Platz zwei liegende Sportlerin das Rennen abgebrochen hatte, bedeutete dies den Vizemeistertitel in der Juniorenklasse für Anni. Auch die Zeit von 1:19h kann sich sehen lassen. Nachdem vor zwei Jahren, die erlaufene Bronzemedaille aufgrund einer Schiedsrichterentscheidung wieder futsch war, war die Freude erst einmal etwas verhalten. Aber dann war es amtlich! Anni war Deutsche Vizemeisterin der Junioren im Marathon! Glückwunsch!!

 

Bach-Cup Arnstadt 2016

 

 

Eine Woche nach dem Wettkampf in Großenhain fuhren wir nach Thüringen, nach Arnstadt zum Bach-Cup. Wir waren wieder alle drei gemeldet. Die Temperaturen waren gut und zumindest am Samstag war es trocken. Wieder zuerst der Sprint. Franzi zog wieder souverän ins Finale ein, Anni und ich waren bereits im Finale, da wieder recht wenig Teilnehmer waren. Franzi gewann ihren Sprint ohne große Gegenwehr, Anni konnte den Sprint vom Kopf her nicht ordentlich laufen, da es direkt vorher einen schweren Sturz eines befreundeten Sportlers gab und wir noch nicht wußten, wie schlimm die Verletzungen waren. Einige Zeit später gab es aber Entwarnung und alle waren erleichtert. Ich wurde die schnellst Frau der 40jährigen(weil einzige). Franzi hatte dann einen 5000m-Punktelauf zu absolvieren. Dies sollte ein sehr harter Lauf werden, da sie sich in der Spitzengruppe vier Geraer Sportlern gegenüber sah, die alles, aber auch wirklich alles versuchten, sie vom Punktesammeln abzuhalten. Zwischendurch sah es auch so aus, als ob deren Taktik aufgehen sollte. Aber Franzi nahm noch einmal alle Kräfte zusammen und holte sich im Ziel die entscheidenden zwei Punkte, so dass sie diesen Lauf nach hartem Kampf noch gewann. Anni kämpfte sich auch durch Ihren Punktelaufund sicherte sich den 3.Platz, während ich mit meinem 3000m-Lauf auch ganz zufrieden war. Den Abend verbrachten wir wieder in Ilmenau in der Jugendherberge. Mit viel Spaß schon bei der Pizzabestellung, dann bei der Lieferung und natürlich auch beim gemütlichen Zusammensitzen und beim Tischtennisspielen. Nach einem sehr leckeren Frühstück ging es dann am Sonntag wieder zur Bahn nach Ilmenau. Anni hatte noch einen Lauf, den sie im beginnenden Regen laufen mußte, aber alles ging gut und sie stand am Ende auf dem dritten Platz auf dem Treppchen und bekam einen der tollen Pokale. Franzi mußte ihren 1500m-Lauf im strömenden Regen absolvieren und tat dies wieder bravourös. Mit ihrem dritten Streckensieg kletterte sie auf das oberste Treppchen und auch sie bekam so einen tollen Pokal. Ich bekam auch einen, da die Altersklassen wieder einzeln gewertet wurden. Allerdings ließen alle Masters das dritte Rennen aufgrund des Regens ausfallen. Als wir uns wieder auf den Heimweg machten, kam die Sonne wieder hervor und als wir zuhause waren, tranken wir erst einmal gemütlich Kaffee, bevor wir unser Auto leerräumten.

 

Speedskatetage Großenhain 2016

 

 

Das letzte August-Wochenende ging es wieder mal nach Sachsen nach Großenhain. Dieses Jahr fuhren wir bereits am Freitag los, damit wir den Samstag entspannt beginnen konnten. Dies klappt auch wunderbar. Wir bauten dann noch vor dem Frühstück unseren Pavillon auf und genossen dann den Morgen in der Sonne, bevor diese fast unerträglich heiß wurde.  Im Wettkampf mußte sich Franzi mal wieder im Sprint über die Qualifikation und das Halbfinale ins Finale kämpfen. Gelang ihr aber prima. Anni war bereits im Finale, da nur wenig Beteiligung war. Franzi gewann dann den Punktelauf knapp vor Melina, wobei diese leider durch einen Sturz ausgebremst wurde, sonst wäre es bis zum Schluß sehr spannend geblieben. Anni wurde im Punktelauf Fünfte. Den Abend verbrachten wir am Zelt auf dem Gelände des Husarensportparks. Wir bestellten Pizza und hatten einen lustigen Abend mit unserem Verein und auch vereinsübergreifend sowie zeltdurchgehend und vor allem ohne Teelichter (geht eigentlich gar nicht). Der Morgen begann mit der Erörterung bei unseren Leipziger Nachbarn, ob es geregnet hatte oder es vielleicht doch nur der Morgentau war. Wobei man diese Frage auch durchaus etwas später hätte ausdiskutieren können. Nach dem Frühstück ging es zum Straßenlauf, ein schöner neuer Kurs, den auch ich in Angriff nahm, nachdem ich am Vortag schon die 1000m auf der Bahn in einer ordentlichen Zeit gelaufen bin.  Ich war dann mit dem Lauf auch ganz zufrieden, außer dass sich meine Schiene in der letzten Kurve mal wieder gelockert hatte. Aber egal. Dann war Franzi dran. Sie hielt sich immer gut im Feld auf einer vorderen Position, aber selten ganz vorn. Sie beobachtete, dass Melina immer vor der Zielkurve etwas abbremste und nutzte dies dann in der letzten Runde aus. Darauf spekulierend ging sie die Kurve von echt weit außen an und schoß somit an der Führenden vorbei und sicherte sich den Sieg in diesem Lauf.  Anni hatte auch einen schönen Straßenlauf, auch wenn sie in ihrer Altersklasse den 4.Platz belegte. Sie war mit dem Lauf zufrieden. Zurück auf der Bahn ging es mit dem Sprint weiter. Hier mußte Franzi einer Sportlerin den Vortritt lassen und kam auf den zweiten Platz. Insgesamt war dies aber der Gesamtsieg an diesem Wochenende.  Anni wurde vierte im Sprint und auch in der Gesamtwertung. Ich bin dann noch 1500m gelaufen und erreichte den 3.Platz, auch in der Gesamtabrechnung. Nachdem dann alle Siegerehrungen durch waren, wir unser Zelt abgebaut und verstaut hatten, machten wir uns dann auf den Heimweg und waren froh eine Klimaanlage im Auto zu haben.

 

Wartburg-Cup Eisenach 2016

 

 

Premiere in unserem Wettkampfgeschehen: Anni und Franzi sind allein mit Auto und Zelt nach Eisenach gefahren. Nachdem auch die gefühlt hundertste Frage, ob sie allein da sind, beantwortet wurde, konnten sie sich auch auf den Wettkampf konzentrieren.  Bei sehr wechselhaftem Wetter, es war alles dabei von Sonne über Wind bis Regen, landete Anni einen 3-Streckensieg und konnte sich den Gesamtsieg sichern. Auch Franzi sicherte sich auf allen drei Strecken den Sieg und konnte sich wieder über einen schönen Pokal freuen.

 

European Cadetten Challenge Zandvoorde 2016

 

 

Franzi hat sich in diesem Jahr wieder durch ihre tollen Leistungen im Europacup für das Nationalteam Deutschland qualifiziert. Die Cadetten-Challenge, ein EM-Ersatz, fand vom 12.-14. August im Rahmen des Flandern Grand Prix im belgischen Zandvoorde statt. Bereits am 10. August trafen sich die Sportler zu einem ersten gemeinsamen Training an der dortigen Bahn. Dann ging es ins Hotel nach Nieuwport. Am Morgen ging es an den Strand und ein wenig durch den Ort. Leider regnete es und so fiel dann auch das für den Nachmittag angesagte Training ins Wasser.

 

Am Freitag begann dann der Wettkampf dann mit dem Einzelsprint. Franzi war voll motiviert und optisch sah der Lauf auch gut und kraftvoll aus, aber die Zeit hätte besser sein können. Im Nachhinein erfuhren wir, das sie ein technisches Problem hatte. Eine Rolle blockierte ab der ersten Kurve und damit sind schnelle Zeiten leider nicht möglich. Trotzdem wurde es der 15.Platz und damit war sie zweitbeste Deutsche. Auch im Vorlauf zum Ausscheidungsrennen hatte sie Pech. Sie wurde in der Schlussphase in einen Sturz verwickelt, konnte aber das Rennen fortsetzen und sich als 12. gerade noch so für das A-Finale der besten 24 Sportler qualifizieren. Allerdings ist in Startplatz in der letzten Reihe beim Ausscheidungsrennen nicht gerade die beste Voraussetzung für eine gute Platzierung. Sie kämpft gut und am Ende wurde es der 18. Platz. Am Samstag zuerst die Vorläufe über 500m. Sie kam ins Achtelfinale der 32 besten Sportler. Dort sicherte sie sich mit einem 3.Platz im Lauf den Einzug ins Viertelfinale. Dort war dann aber leider Schluß, so daß am Ende ein 12.Platz stand. Beim Punktelauf konnte sie sich m Vorlauf 2 Punkte sichern und somit auch wieder einen Platz im A-Finale. Dort lief es gut, auch wenn es nicht für Punkte reichte. Als beste Deutsche belegte sie hier den 12.Platz. Am Sonntag fanden dann noch zwei Rennen statt, die nicht zur Challenge zählten, aber zum Flandern Grand Prix. Es waren noch einmal 5000m und 3000m zu laufen. Man sah Franzi an, das das Wochenende sehr anstrengend war. Vor allem im letzten Rennen ging nichts mehr. In der Wertung des Flandern Grand Prix erreichte sie den 11.Platz.

 

Da dies auch das letzte Rennen für den Europacup war, stand dann jetzt auch der Endstand in dieser Wertung fest. In der Sprintwertung wurde sie fünfte und in der Langstreckenwertung belegte sie mit nur 2 Punkten Rückstand zum Podest den 4.Platz.

 

Es war eine tolle Saison für sie und die letzten Rennen kann sie jetzt ohne Druck noch genießen um sich dann im Winter wieder auf die neue Saison vorzubereiten.

 

 

12-Stunden-Staffel Erfurt 2016

 

 

Anni hatte sich ja bereits im letzten Jahr vorgenommen, wieder bei der 12-Stunden-Staffel zu starten. Nun musste ein Team gefunden werden, zuerst wollten wir als Dessauer eine Staffel stellen, aber es fanden sich dann doch nicht genug Starter. So fand Anni einen Startplatz in einer gut gemischten Truppe aus Leipziger Sportlern, Chemnitzern und anderen. Es war ein tolles Wochenende für Anni. Freitag fuhr sie bereits nach Leipzig und übernachtete bei einem befreundeten Sportler. Samstag ging es dann zeitig nach Erfurt, da ja bereits um acht der Startschuss fiel. Dann ging s los. Von Beginn an lag die Staffel in der Spitzengruppe und es entbrannte ein harter Kampf um den 3.Platz. Dieser Kampf dauerte wirklich über die gesamte Dauer von 12 Stunden. Am Ende stand der 3.Platz mit 8 Runden Vorsprung auf den Viertplatzierten. Am Abend ging es dann noch spontan zu einer Geburtstagsfeier in Leipzig. Am Sonntag wurde dann länger geschlafen und dann fuhr sie wieder nach Hause nach Dessau. Erholung war angesagt nach dieser tollen Leistung!

 

 

Lausitzer Seenland 100,

DM Langstrecke,

CityNight Berlin, XRace 2016

 

 

Am zweiten Juli-Wochenende starteten Anni und ich wieder einmal beim Lausitzer Seenland 100. Diesmal alle Wettbewerbe von Großräschen aus und wir zelteten fast direkt neben der Startlinie, obwohl es noch bessere (vor allem preiswertere) Varianten gab, wie wir dann vor Ort feststellen mußten. Egal, aber wir wissen es fürs nächste Jahr. Am Samstag ging es zuerst über die 10km – als Einzelzeitfahren. Es war sehr windig, was vor allem auf dem Rückweg zu merken war. Es war schon recht anstrengend und die Zeiten auch nicht so berauschend. Am Nachmittag fuhen wir noch zum Schwimmbad, dort fand gerade ein Stundenschwimmen im Wettstreit mit anderen Städten in der Lausitz statt. Da unterstützten wir die Sportler dort mit ein paar Bahnen und erfrischten uns dabei gleichzeitig, denn mittlerweile war es sehr warm geworden. Abends gab es selbstgekochte Nudeln am Zelt und die Vorbereitungen auf Annis 105km-Lauf am Sonntagmorgen. Sonntag ein einfaches Frühstück in der Sonne vorm Zelt. Es war schon recht warm und dann ging es schon los. 105km, 5x den Halbmarathonkurs, - Anni hatte sich riesig gefreut, aber auch einigen Respekt vor der Länge der Strecke. Sie lief dann den Großteil der Strecke zusammen mit Hallenser Sportlern, mit deren Betreuern ich hinter dem einzigen Kopfsteinpflasterstreckenabschnitt zur Getränkeübergabe stand. Die Übergaben klappten immer prima und Anni ging es eigentlich auch ganz gut. Nur vor der letzten Runde von 21km klagte sie über schmerzende Füße und diese Runde sollte  auch die schwierigste werden. Aber sie kämpfte tapfer und hielt durch. Nach 4:09 h war sie endlich im Ziel. Allerdings konnte ich sie nicht gleich begrüßen, da ich da schon beim Halbmarathon unterwegs war. Dieser lief nicht toll, die letzten Kilometer hatte ich Probleme mit dem Schuh und quälte mich ins Ziel. Dort hatte sich Anni schon etwas erholt und wir warteten noch auf ihre Siegerehrung und machten uns dann auf nach hause.

 

Bereits eine Woche später startete Anni schon wieder. Die Langstrecken-DM über 60km in Oberschleißheim stand auf dem Plan. Dazu fuhr sie von der Ostsee nach Hause, um dann mit Oma und Opa nach München weiter zu fahren.

 

Am Vorabend der DM waren sie noch lecker essen, um dann am Morgen ausgeruht an den Start zu gehen. Pünktlich zum Einlaufen auf der Strecke begann es zu regnen. Anni entschied sich dann nach einem kurzen Test für Ihre Regenrollen, was sich auch als richtig erweisen sollte. Denn in der Anfangsphase begann es dann noch richtig zu regnen. Die Strecke führte um die Olympia-Regattastrecke in Oberschleißheim herum. Also landschaftlich nicht so aufregend, aber dafür hat man beim Rennen sicher eh kein Auge frei. Anni hielt sich von Anfang  an in der Verfolgungsgruppe der beiden Führenden auf. Sie lief ein tolles Rennen, welches sie auf Platz 5 beendete. In der Juniorenwertung sicherte sie sich damit souverän den Titel des Deutschen Alterklassenmeisters. Danach kam sie wieder zurück an die Ostsee und genoß die restliche Woche Urlaub bei bestem Wetter.

 

Das letzte Juli-Wochenende verbrachten wir in Berlin und Umgebung, wobei wir zu Hause schliefen.

 

Am Samstag-Nachmittag ging es mit dem Zug nach Berlin zur CityNight auf den Ku´damm. Das Wetter war bestens, wir gut gelaunt. Alle hatten wir unsere Startnummern geholt und dann ging es auch schon los. Franzi und Anni starteten aus dem A-Block, ich aus dem B-Block. Alle kamen wir wieder ohne Sturz ins Ziel. Franzi war Gesamtachte. Sie blieb bis zur letzten Kurve an de späteren Siegerin dran. Allerdings kam deren Antritt direkt hinter dieser Kurve, als Franzi noch in der Kurve war und somit  mußte sie abreißen lassen. Aber ein tolles Rennen. Anni hatte sich aufgrund ihrer Langstreckenrennen in der letzten Zeit etwas verschätzt. Sie hatte das Ziel noch nicht erwartet und war kurz vor dem Ziel an einer ungünstigen Position eingeklemmt und war somit nicht ganz zufrieden. Ich hatte ein technisches Problem mit meinen Skates und war auch nicht zufrieden.

 

Am nächsten Morgen machten sich Anni und ich auf an den Spreewaldring bei Golßen. Dort wurde das XRace neu belebt. Das Wetter war wieder top. Die Strecke war toll. Anni lief gut und ich… hatte wieder ein technisches Problem und mußte das Rennen vorzeitig beenden. Anni bekam eine tolle Finisher-Medaille, die ich auch gern gehabt hätte.  Dann ließen wir das Wochenende gemütlich zu Hause ausklingen.

 

Deutsche Meisterschaften Bahn Bayreuth 2016

 

 

Das letzte Wochenende im Juni verbrachten wir bei tropischen Temperaturen in Bayreuth bei den Deutschen Meisterschaften. Franzi startete und das recht erfolgreich. Es begann am Samstagmittag mit den Einzelsprints über 300m. Dort gab es ein Novum Franzi erreichte die Zeit der Großenhainer Melina exakt auf die Tausendstelsekunde. So bangten nun beide, was ihre Zeit wert sein sollte. Sie hielt auch recht lange stand – am Ende war es die Bronzemedaille für beide. Die beiden davor platzierten Sportler, Anna Ostlender und Leonie Imhof legten Top-Zeiten hin, die eine halbe bzw eine Sekunde schneller war als Franzis Zeit. Am frühen Abend dann der Punktelauf bei sengender Hitze und schwülen Temperaturen. Franzi hatte mal wieder Losglück und „durfte“ aus einer der hintersten Positionen starten und so hieß es erstmal nach vorn durcharbeiten. Das gelang ihr ganz gut. Sie sicherte sich dann auch einen Punkt, aber durch die Arbeit nach vorn und ständige Vorstöße anderer Teams, übernahm sie sich etwas und fiel dann zurück. Am Ende stand der 7.Platz zu Buche. Da machte sich dann schon etwas Enttäuschung breit. Im Staffelvorlauf mit Emelie zeigte sie dann noch einmal, was in ihr steckt und dies baute sie dann auch wieder auf für den nächsten Tag. Abends saßen wir dann noch gemütlich beisammen und am nächsten Morgen ging es dann nach einem guten Frühstück wieder zur Bahn. Der Sonntag begann mit den Qualifikationsläufen über 500m. Nur die besten 8 sollten weiterkommen. Franzi fand ihren Lauf langsam, kam aber mit der fünften Zeit  ins Halbfinale. Dort hielt sie sich taktisch gut und sicherte sich mit dem 2.Platz den Finaleinzug. Auch dort lief es gut und am Ende konnte sie die Silbermedaille in Empfang nehmen. Das Ausscheidungsrennen, eines ihrer Lieblingsrennen, wurde dann leider schon ca 15 min nach dem 500m-Finale gestartet. Aber sie lief ein Rennen mit sehr viel Übersicht und am Ende sicherte sie sich in einem tollen Zielsprint die Bronzemedaille. Dazu mußte aber erst das Zielvideo ausgewertet werden. Am Ende fehlten 2 Tausendstelsekunden zur Silbermedaille. Schade, aber trotzdem tolle Leistung. Nun geht es nach einer kurzen Pause in die Vorbereitung zur Cadetten-Challenge, welche Mitte August in Zandvoorde/Belgien stattfindet.

 

 

Norddeutsche Meisterschaften Erfurt 2016

 

 

Am vorletzten Juni-WE fanden in der Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle in Erfurt die diesjährigen Norddeutschen Meisterschaften statt. Da Anni die Bahn von den 12-Stunden-Staffeln kennt, wollte sie dort auch unbedingt mit starten, auch wenn sie die Woche davor in St. Petersburg weilte und nicht beim Training. Es begann mit dem Einzelsprint über 300m.  Anni schaffte einen 6.Platz, war aber mit ihrer Zeit nicht ganz zufrieden. Franzi dagegen legte eine gute Zeit hin und sicherte sich damit ihre erste Goldmedaille an diesem Wochenende. Im 1000m-Lauf sicherte sich Anni ebenso wie im Punktelauf den 7.Platz. Dies war im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Für eine Überraschung sorgte sie im Ausscheidungslauf.  Als eine Ausscheidung anstand, sah sie, dass eine Sportlerin vor ihr sich zu sicher war und setzte zu einem tollen Sprint an. So überstand sie diese Ausscheidung noch und sicherte sich den 6.Platz in diesem Rennen. Toll aufgepaßt! Franzi lief trotz einiger Irritationen am Anfang des  Punktelaufs wieder ein tolles Rennen. Auch hier ließ sie die Konkurrenz hinter sich. Ihre Schokoladendisziplin der Ausscheidungslauf kam zum Schluß.  Auch hier kontrollierte sie das Feld und sicherte sich ihre dritte Goldmedaille bei diesen Meisterschaften. Tolle Leistung.  Anni lief noch die Staffel mit Steffi und Maxi. Dort sicherten sie sich den 2.Platz und Anni sich als Lohn auch eine Medaille.

 

Europamarathon in Görlitz und Europacup in Wörgl 2016

 

Anni fuhr am Samstag bereits nach Görlitz, um am Sonntagmorgen fit und ausgeschlafen den Halbmarathon durch die Görlitzer Straßen  unter die Rollen zu nehmen. Das Wetter war gut, vielleicht schon wieder ein wenig warm.

Anni hatte ein wenig zu tun, im Startgetümmel die richtige Gruppe zu finden.

In Zusammenarbeit mit Annie aus Großenhain schlossen sie sich einer Gruppe an, aber Anni wurde es dann etwas zu schnell und sie mußte abreißen lassen.

Ähnlich erging es der Annie etwas später und so schlossen sich die beiden zusammen und fuhren gemeinsam weiter. Zwischenzeitlich wuchs die Gruppe etwas an, aber die beiden konnten das vor dem Ziel noch klären und Anni wurde hinter Annie 5. der Frauenwertung und Sieger bei den Junioren.

In der Gesamt-MSC-Wertung ist jetzt allerdings Claudia Pechstein an ihr vorbeigezogen, so dass sie momentan auf dem 3.Platz steht.

 

Mit Franzi fuhren wir schon am Freitagmorgen nach Wörgl. Unterbrochen von einem einstündigen Stau kamen wir ohne weitere Vorkommnisse am zeitigen Nachmittag in Tirol an.

Am Freitag standen die 500m auf dem Programm. Franzi zog mit tollen Läufen in der Qualifikation, dem Viertel- und Halbfinale ins Finale ein. Dort mußte sie sich nur Kaja aus Polen geschlagen geben. Ein toller Auftakt! Den Abend verbrachten wir gemütlich in der Pension in Wildschönau.

Nach einer erholsamen Nacht ging es am Morgen wieder nach Wörgl an die Bahn. 1000m-Rennen! Der Vorlauf lief richtig gut und das Halbfinale ging mal wieder daneben. Es wurde am Ende der 12.Platz.  Aber sie gibt die Hoffnung nicht auf, auch die 1000m mal richtig gut zu laufen.

Der Samstag war diesmal eh nicht so ihr Tag. Zum Punktelauf stand sie zwar schon wieder hochmotiviert am Start, allerdings wurde für sie eine Startposition in der letzten Reihe ausgelost. Da hieß es erst einmal sich nach vorn durchzukämpfen, damit sie sich einige Punkte erlaufen konnte. Es dauerte zwar etwas, aber dann war sie vorn mit dabei und erkämpfte sich einen Punkt, der sich am Ende noch als wichtig erweisen sollte. In der nächsten Punkterunde kam sie dann in der Zielkurve zu Fall, so daß dieser Sprint ohne sie stattfand. Sie stand aber wieder auf und kämpfte sich noch ohne Überrundung ins Ziel. Durch den einen Punkt erreichte sie somit noch den 8.Platz in diesem Rennen.

Dann hieß es Wunden pflegen und erholen für den Sonntag. 

Der Sonntag war dann wieder ein guter Tag.

Im Ausscheidungsrennen startete sie dann aus der zweiten Reihe und legte ein tolles Rennen hin. Nie in der Gefahr einer Ausscheidung lief sie immer im vorderen Feld mit. Den Endspurt der Polin Kaja ging sie mit und kam wieder ganz knapp hinter ihr auf dem 2.Platz ins Ziel.

So, wenn sie jetzt 1000m gut laufen kann und nicht stürzt, kann sie ganz vorn mit dabei sein. So ist sie in allen Wertungen knapp am Podest vorbeigeschrammt:

 

Gesamtwertung Kriterium Wörgl   4.Platz

 

EC Langstrecke                4.Platz

 

EC Sprint                    5.Platz

 

 

Aber trotz allem wieder ein toller Wettkampf von ihr !

Weiter so !

 

Europacup Geraer Rollsporttage 2016

 

 

Am letzten Mai-Wochenende fanden in Gera wieder die Rollsporttage statt. Diese bildeten auch eine weitere Station der Europacup-Serie. Am Freitag begann es erst einmal mit Regen. So begann der Einzelsprint mit ca 1,5 Stunden Verzögerung. Franzi ließ sich davon nicht beeindrucken. Etwa in der Mitte des Feldes startend, legte sie eine tolle Zeit von 29,184s hin. Mit einigem Zittern überstand sie die Wartezeit und dann war die Überraschung perfekt! Sie gewann den Einzelsprint! Wir fuhren dann noch in eine Pizzeria und speisten lecker. Am Morgen dann die nächste Überraschung: Ein großes Foto von Franzi in der Ostthüringer Zeitung, gleich auf der ersten Sportseite. Der 1000m-Lauf lief nicht so optimal mit einem Fehlstart und einer Verwarnung. Sie lief von vorn, konnte das Tempo aber nicht ganz halten. Aber die Zeit sollte fürs Halbfinale reichen. Dort lief sie eine andere Taktik, da sie nicht schon wieder von vorn laufen konnte. Leider ging dies nicht auf, der ganze Lauf war langsamer als das andere Halbfinale und so war hier Schluß. Es wurde am Ende der 10.Platz.Für den Ausscheidungslauf waren Vorläufe angesetzt. Die besten zwölf sollten weiterkommen. Dies war zu keiner Zeit in Gefahr, aber am Ende ließ sie es sich nicht nehmen, als erste ins Ziel zu rollen. So hatte sie sich eine gute Startposition für das Finale gesichert. Nun hieß es warten, da das Finale ganz ans Ende der Veranstaltung gesetzt wurde. So kam Franzi zu ihrem ersten richtigen Flutlichtrennen, da der Start erst so gegen 22 Uhr erfolgte. Der erste Versuch wurde dann aufgrund eines schweren Sturzes in der zweiten Runde abgebrochen und mit einer Verzögerung von ca einer Viertelstunde wurde das Rennen wieder aufgenommen. Franzi lief sehr aufmerksam mit und war nie in Gefahr auszuscheiden. Am Ende wurde sie mit einem tollen Zielschritt 3. Drei Tausendstelsekunden fehlten auf Platz 2.  Dann schnell in die Pension, der nächste Tag sollte auch recht anstrengend werden. Der Punktelauf war erst am nachmittag dran, so konnte sich Franzi früh noch etwas ausruhen, mußte aber dann die Motivation an diesem warmen Tag finden, sich auf das letzte rennen vorzubereiten. Aber Franzi ist jetzt schon lange genug dabei, um zu wissen, wann, wo, wie…  Dann war es soweit, von Position 3 startend ging es los. Die ersten Punkte überließ sie anderen, auch der Tempovorstoß einer tschechischen Sportlerin ließ sie kalt. Aber dann legte sie los. Zweimal 2 Punkte hintereinander und dann noch einmal einen Punkt, so hatte sie mit fünf Punkten die meisten Punkte vor dem Zieleinlauf. Dieser sollte nun entscheidend sein. Sie mobilisierte noch einmal alle Kräfte und sicherte sich die 3 Punkte für den ersten im Ziel. Somit hatte sie den Punktelauf gewonnen! Auch das eine kleine Überraschung für uns! Mit einer vorderen Platzierung hatten wir schon geliebäugelt, aber der Sieg? Daran glaubten wir nicht so richtig.

 

Am Ende lesen sich die Platzierungen doch richtig gut:

 

Gesamtwertung Geraer Rollsporttage: 4.Platz

 

Europacupwertung Sprint:4.Platz

 

Europacupwertung Langstrecke:2.Platz

 

Landesmeisterschaften

in Dessau 2016

 

Am 21.Mai war unser Verein der Ausrichter der diesjährigen Landesmeisterschaften. Damit verbunden waren einige Vorbereitungen, in die wir stark eingebunden waren. Ich konnte dann auch nicht als Sportler an den Rennen teilnehmen, mein Platz war im kühlen Wettkampfbüro. Gar nicht mal so schlecht, wenn ich mir die sonnenverbannten Schultern von Anni anschaute.

 

Es lief richtig gut für Anni und Franzi, obwohl Franzi eine AK höher bei den Junioren B an den Start ging. Begonnen wurde mit dem Einzelsprint über 300m. Hier gab es auch schon die beiden ersten Überraschungen. Franzi siegte in neuer Bestzeit und Anni sicherte sich mit einer für sie ebenfalls guten Zeit die Bronzemedaille. Die Mittelstrecken über 1500m verliefen unspektakulär. Anni kam auf dem 4.Platz ein und Franzi verpaßte ganz knapp den Sieg. Im 3000m-Rennen liefen die Junioren B, Junioren A und die Aktiven zusammen in einem Rennen, aber mit getrennter Wertung. Hier konnte sich Anni noch einmal eine Bronzemedaille sichern, während Franzi hier wieder den 2.Platz belegte.

 

Zum Abschluß der Meisterschaften standen noch die Staffeln auf dem Programm. Anni konnte leider keine Staffel laufen, da der Verein eine starke Staffel mit Maxi, Stephi und Franzi stellte. Diese erliefen sich dann auch den Meistertitel.

 

Am Abend waren wir alle zufrieden und geschafft und freuten uns über die guten Leistungen. Nun geht es für Franzi Ende Mai in Gera mit dem nächsten Europa-Cup weiter.

 

Lausitz-Marathon 2016

 

Der Pfingstsonntag wurde mal wieder am Dekra-Testoval am Lausitzring in Klettwitz verbracht. Anni hatte sich für den Marathon entschieden, sie braucht ja ihre MSC-Punkte und ich lief den Halbmarathon. Das Wetter auf der Hinfahrt war sehr abwechslungsreich, von Regen über Sonne, Wind und Hagel war alles dabei. Dort angekommen, wurde der Himmel immer wieder beobachtet. Als es ans aufwärmen gehen sollte, wurde daraus nur ein dreiteiliger Sprint zur Toilette, zur überdachten Anmeldung und dann wieder zum Auto. Die Rollenwahl entschieden dann die Regenrollen für sich. Allerdings regnete es bis zum Start nicht wieder und durch den Wind begann die Strecke schon wieder zu trocknen. Jeder rollte also mit seiner Gruppe zum Start und dann ging es auch schon los. Nach einer knappen halben Runde (von 3,75 zu laufenden Runden) hatte ich jemanden gefunden, mit dem ich ganz gut mitlaufen konnte. Er war recht groß und ich hatte guten Windschatten auf der Gegenwindseite. Als es allerdings auf der anderen Seite des Kurses Rückenwind gab, mußte ich mich ganz schön sputen, an ihm dranzubleiben. Mein Ansporn war aber immer wieder die bevorstehende Gegenwindstrecke. So schaffte ich es zwei Runden dranzubleiben. Lediglich in der letzten Runde mußte ich ihn dann ziehen lassen. Aber da ging es dann ja ins Ziel. Die Zeit war für die Wetterverhältnisse ganz ok, obwohl ich gehofft hatte, eine etwas bessere Zeit zu haben.

Anni lief auch ein schönes Rennen. Von Anfang an in der zweiten Gruppe des Marathons unterwegs, hatte sie auch alle MSC-Kandidaten um sich rum. Die Gruppe wechselte gut durch und sah recht homogen aus. Am Ende gab es einen Sprint um den 4.Platz bei den Frauen. Zuerst im Gleichschritt mit der Großenhainer Annie unterwegs war diese dann ein wenig eher im Ziel. So erreichte Anni einen 5.Platz bei den Frauen und den Sieg bei den Juniorinnen. In der MSC-Wertung verteidigte sie den 2.Platz in der Gesamtwertung.

 

Foto: Enger
Foto: Enger

Heerde und Großenhain 2016

 

 

Am letzten Aprilfreitag starteten wir gegen Mittag zusammen mit unseren Leipziger Sportfreunden nach Westen Richtung Holland. Nach abwechslungsreicher Fahrt kamen wir gegen Abend in Heerde an der Skatebahn an. Die Sportler testeten gleich noch die Bahn und dann ging es zum gemeinsamen Abendessen in unseren Bungalow in einem Ferienpark. Nach einem sehr leckeren Frühstück (selbstgemacht, aber einem4-Sternehotel in nichts nachstehend) ging es auf die Bahn. Der Wettkampf ging etwas verzögert los, da die Bahn noch abtrocknen mußte. Dann war Franzi als erstes mit dem 300m-Sprint dran. Sie lief eine gute Zeit und am Ende war dies ein guter 6.Platz. Die Vorläufe über die 500m waren als nächstes dran. Franzi hatte einen Lauf, wo sie im Prinzip allein gegen die Uhr laufen mußte, da die anderen nicht mitkamen. Dementsprechend war die Zeit, aber es reichte locker zum Einzug ins Viertelfinale am Sonntagmorgen. Noch zwei Läufe standen am Samstag an. Der Vorlauf und das Finale im Punktelauf. Den Vorlauf gewann sie und das Finale? Naja das gewann sie nicht, aber sie ersprintete sich am Anfang Punkte und das sollte zu einer vorderen Platzierung reichen. Auf das Ergebnis mußten wir allerdings bis zum Sonntagmorgen warten.

 

Auch am Sonntag sorgten die betreuenden Eltern für ein tolles Frühstück und dann standen bei bestem Sonnenschein, allerdings recht frischen Temperaturen, schon die Viertelfinals der 500m an. Franzi kam von der dritten Startposition super weg und sicherte sich mit einem schönen Lauf den Einzug ins Halbfinale. Dieses lief genauso ab wie das Viertelfinale und somit stand sie im Finale der besten vier. Auch dort hatte sie sich die dritte Startposition durch ein geschickten taktischen Schachzug im Halbfinale gesichert. Auch hier wieder ein toller Start, ein toller Lauf und am Ende ein toller zweiter Platz auf dieser Strecke. Am Ende war es in der EC-Sprintwertung ein supertoller 4.Platz!

 

Auch auf der Langstrecke hatte sie sich am Samstag mit dem 5. Platz im Punktelauf eine gute Ausgangsposition gesichert. Den Vorlauf des Ausscheidungsrennens gewann sie wieder und es war ein recht entspannter Lauf im Gegensatz zu dem anderen Vorlauf. Im Finale lief sie aufmerksam mit und am Ende stand auch hier ein 5.Platz in der Liste. Und so war es auch in der Langstreckenwertung des EC der 4.Platz!

 

Tolle Leistung!

 

Während wir in Holland froren, war es bei Anni angenehmer temperiert. Sie startete am 1.Mai schon fast traditionell beim Großenhainer Halbmarathon. Es war wieder ein Lauf in der MSC-Wertung. Sie war mit sich und dem Lauf auf dem anspruchsvollen Kurs nicht zufrieden. Vor allem mit dem Rennbeginn, wo ihr muskuläre Probleme  zu schaffen machten. Später ging es besser, aber die Spitzengruppe war halt weg. Sie kam als 11. Frau ins Ziel. Ihre AK hat sie gewonnen und in der MSC-Gesamtwertung steht sie im Moment auf dem 2.Platz. Beim nächsten Mal wird es sicher wieder besser laufen. Am Pfingstsonntag in Klettwitz geht es wieder rund auf der Marathonstrecke.

 

Int. Kriterium Groß Gerau und DM Halbmarathon Leipzig

 

 

Mit Franzi fuhr ich bereits am Freitagmorgen los, da 10 Uhr der Start für den Sprintcup über 300m angesetzt war.

 

Zeitig waren wir da und Franzi konnte sich gut vorbereiten. Gleich als 4.Sportlerin war sie dran. Sie lief gute 29,469sec und nun hieß es warten und schauen, was die Konkurrenz macht. Am Ende waren die ersten 10 Sportler der Qualifikation innerhalb von 1,5 Sekunden. Franzi verpaßte als Siebente ganz knapp das Finale der besten 6 Sprinter.

 

Am Abend gab es den Vorlauf über 3000m Punkte. In diesem Rennen wurde mit sehr viel körperlichem Einsatz gefahren. Franzi war bei zwei Punktesprints dabei, konnte sich aber nur einen Punkt sichern. Dieser war aber wichtig für den Einzug ins A-Finale. Franzi war nicht ganz zufrieden und mußte dann am Samstag aus der letzten Reihe des A-Finales starten.

 

Den Samstag begannen wir mit einem guten Frühstück im Hotel und dann ging es mit den 1000m-Vorläufen los. Das Wetter war nicht auf unserer Seite, es war kalt und regnete. Franzi lief ihren Vorlauf von vorn und hielt das durch und somit zog sie als  Vorlauf-Siegerin ins Halbfinale ein. Auch zu dieser Zeit war die Bahn noch nass, wenn auch kein Wasser mehr drauf stand. Es war recht rutschig, was Franzi auch zu spüren bekam. Mit Mühe konnte sie am Ende der vorletzten Runde den Kontakt mit der Bande verhindern, aber das Finale war damit natürlich futsch. Im Punkterennen am Abend kam sie wieder (nun auf trockener Piste) gut zurecht. Der Weg nach vorn ins Feld und die ständigen Positionswechsel kosteten viel Kraft. Am Ende war es immer noch ein großes Hauptfeld, welches eng beieinander war. Sie kam auf einen guten 16.Platz. Damit war sie fürs A-Finale des Ausscheidungslaufs qualifiziert. Dieser fand am Sonntag statt. Sie lief gut mit, bis eine Sportlerin direkt vor ihr stürzte. Mit einer artistischen Meisterleistung rettete sie sich ohne Sturz, aber das Feld war weg und bei der nächsten Ausscheidung das Rennen für sie zu Ende. Am Ende der 17. Platz, das hätte mehr werden können. In der Gesamtwertung stand am Ende ein guter 14.Platz.

 

Anni nahm am Sonntag an der Deutschen Meisterschaft im Halbmarathon teil. Diese fand im Rahmen des Leipzig-Marathons statt. Sie trotzte den Temperaturen, die nicht weit über dem Gefrierpunkt lagen und den Schauern, die nicht nur aus Regen bestanden. Allerdings ging der entscheidende Antritt ohne sie ab, da eine Sportlerin vor ihr den vorbeifahrenden Sportlern erst verzögert folgte. Da hatte Anni dann nicht mehr genug Schwung zum folgen. Sie musste sich eine andere Gruppe suchen. Am Ende kam sie in der Juniorenwertung auf den 10.Platz. Damit war sie nicht zufrieden. Vielleicht läuft es ja am 1.Mai in Großenhain wieder besser.

 

LE-Skate-Race und Spreewaldmarathon 2016

 

 

Am dritten Aprilwochenende ging unsere Familie mal wieder getrennte Wege. Anni und Dirk fuhren in den Spreewald nach Burg, um dort am Samstagabend einen Marathon und am Sonntagmorgen einen Halbmarathon zu absolvieren. Franzi und ich fuhren nach Leipzig zum LE-Skate-Race. Um es vorweg zu sagen, wir sind alle wieder trocken und das Material wieder einsatzbereit, wenn auch nach vielen Reinigungsmühen.

 

Anni erwischte zweimal Regenrennen, wobei es beim Marathon am Samstag von oben trocken war und die Straße sogar teilweise abtrocknete. Sie fuhr eine gute Zeit von 1:26h und belegte damit den 4.Platz in der Frauenwertung. Zum Abend gab es lecker Schnitzel mit Spargel und danach war Rollen-, Lager und was sonst noch alles putzen angesagt. Schließlich sollte das Ergebnis vom folgenden Halbmarathon mindestens genauso gut ausfallen.

 

Am Sonntagmorgen regnete es dann mal wieder. Also wieder die Regenrollen aufgeschraubt und an den Start. Der Zieleinlauf war wieder in der gleichen Reihenfolge wie am Vorabend. Anni wurde wieder 4. der Damen.

 

So war es für Anni ein erfolgreiches Wochenende und wir haben jetzt wieder einige Gläser Gurken mehr im Vorratsschrank.

 

In der MSC-Gesamtwertung liegt sie jetzt auf dem 3.Rang.

 

Auch für Franzi und mich wurde es ein erfolgreiches Wochenende in Leipzig. Franzi hatte sogar Glück, das am Samstag der Regen bis zum zeitigen Nachmittag aufhörte und die Bahn zu ihrem ersten Start wieder abgetrocknet war. Im Teamsprint zeigte sie sich gut aufgelegt und zusammen mit ihren Teamkolleginnen ließen sie als jüngstes Team sogar noch zwei Teams hinter sich. Die 500m wurden aufgrund der fortgeschrittenen Zeit leider als Zeitläufe ausgetragen. Franzi legte mehr oder weniger allein gegen die Uhr eine gute Zeit hin und den Grundstein für den Gesamtsieg. Im Punktelauf zeigte sie am Abend noch eine gute Vorstellung. Alle Punktesprints gingen auf ihr Konto und so gewann sie auch diese Strecke.

 

Dann ging es kurz nach Hause zum Schlafen und am Sonntag früh waren wir wieder an der Bahn in Leipzig. Zuerst durfte ich starten, die Bahn war noch nass, auch wenn von oben jetzt weniger Wasser kam. 1500m sollten wir laufen. Der Beginn war eigentlich wie immer, alle waren einigermaßen weit vor mir und ich lief hinterher. Aber nachdem ich mich mit der nassen Bahn etwas angefreundet hatte, merkte ich dass die vor mir laufende Slowakin doch gar nicht so weit weg war. Langsam kämpfte ich mich ran und am Ende konnte ich sie sogar noch überholen und kam als 3. aller Mastersdamen ins Ziel.

 

Franzi hatte dann noch einen Zeitlauf über 1500m. Ihre Zeit reichte zum 2.Platz hinter einer Tschechin und somit hatte sie sich den Gesamtsieg des Wochenendes gesichert.

 

Mit ihrem Redvil Ladies Team lief sie dann noch eine Staffel und ließ hier alle Konkurrenten hinter sich. Auch ich lief mit Steffi noch Staffel und wir belegten den 3.Platz.

 

Am Sonntag waren wir dann zum Nachmittag zu Hause und nach einem gemütlichen Kaffeetrinken ging es ans Wäschewaschen, Rollen putzen, Schuhe entschlammen und Lager wieder drehbar machen und auf den nächsten Einsatz vorbereiten.

 

Trainings-WE in Werder

 

Am 8.4. fuhren wir am Nachmittag nach Werder bei Jüterbog. Dort trafen wir uns mit den Sportlern aus unserem Verein zu einem kurzen Trainings-WE. Die erste Runde ging für Anni und Franzi über den Flämingskate RK2 und teilweise RK3 und die Skate-Arena in Jüterbog wieder zum Erlebnishof. Ich betreute die Kleinen mit und skatete mit diesen zur Arena in Jüterbog und nach einem Techniktraining wieder zurück zum Erlebnishof. Nach dem Abendbrot saßen wir noch etwas zusammen und Anni und Franzi taten noch etwas für die Schule.

 

Der Samstag begann sehr frisch aber mit tollem Sonnenschein. Es wurde dann auch schnell wärmer und ein wunderschöner Tag. Vormittags in der Skate-Arena, nachmittags auf dem Flämingskate. Wobei Franzi den Nachmittag auf dem Rad verbringen mußte, da sie sich vormittags am Fuß verletzte. Anni lief eine 50km-Runde und Franzi fuhr so um die 40km Rad. Ich skatete nach dem offiziellen Teil als Betreuer noch eine Runde nach Kolzenburg und genoß die Ruhe im Wald und die frische Luft - einfach herrlich.

 

Der Sonntag war leider nicht so schön - bewölkt und kühl und kurz vor dem Ende der Trainingseinheit begann es auch noch etwas zu nieseln. Naja, aber nicht lange und für den Rückweg zum Erlebnishof war es wieder trocken.

 

Noch ein leckeres Abschlußessen in Werder und dann ging es schon wieder nach hause.

 

Mitte April steht dann für Franzi und mich das LE-Skate-Race in Leipzig und für Anni der Spreewaldmarathon auf dem Plan.

 

Halbmarathon Berlin 2016

 

 

Das erste April-Wochenende verbrachten Anni und ich in Berlin, während Franzi am Samstag erst aus Frankreich kam. Der erste Weg in Berlin führte uns zum neuen Standort der Messe Berlin Vital, da wir dort wieder unsere Startunterlagen abholen mußten. Alles klappte problemlos, sogar einen kostenfreien Parkplatz ganz in der Nähe haben wir gefunden. Wie immer haben wir ein paar Schnäppchen auf der Messe geschnappt. Ansonsten waren wir recht schnell durch und fuhren zu unserem Hotel. Dort fanden wir auch problemlos einen Parkplatz, stellten das Auto ab und liefen schon mal den Weg zum Startbereich für den Halbmarathon ab. Nach einer Viertelstunde waren wir da und trafen auch schon die ersten bekannten Gesichter. Da noch Zeit war, bis zum Start des Kids-Cups gingen wir noch zum Alex und ein wenig shoppen. Pünktlich zum Start waren wir zurück und sahen uns das Rennen von unseren zwei Dessauer Vereinskids an. Danach gingen wir wieder über den Alex, da Anni im Kaufhaus noch etwas zu besorgen hatte. Dann ging es zum Hotel einchecken und es war dann  auch schon an der Zeit sich mit unseren Leipziger Sportfreunden zu treffen.

 

Den Abend ließen wir dann in einer Pizzeria bei seehr leckerer Pizza ausklingen. Nach dem Frühstück am Morgen gingen wir mit unseren Sachen zum Start und bereiteten uns vor. Das Wetter war prima. Die Sonne schien, der Wind war zu dem Zeitpunkt nicht zu merken. Dann ging es los. Anni aus dem A-Block, ich wieder aus dem B-Block.

 

Anni hatte nach einigen Kilometern Probleme mit den Oberschenkeln, kämpfte sich aber in verschiedenen Gruppen durch und kam sturzfrei nach 44:18min ins Ziel. In der Speedwertung war dies der 37.Platz.

 

Ich fand die ersten 8 Kilometer ganz easy und auch schnell, wahrscheinlich hatten wir da etwas Rückenwind. Ab Kilometer 10 fand ich es schwerer und auch windiger von vorn.

 

Ich fand leider kaum eine Gruppe zum mitlaufen und lief meistens allein im Wind. Aber egal, nach 56:19min war auch ich im Ziel und eigentlich auch recht zufrieden. Ich hatte es schwerer erwartet als es dann tatsächlich war.

 

Auch Anni fand die 21km waren recht schnell vorbei.

 

Auf dem Heimweg machten wir Station im Erlebnishof Werder und ließen uns lecker  Essen schmecken. Dabei wuchs die Vorfreude auf das zweite April-Wochenende, welches wir dort im Erlebnishof verbringen werden, beim Trainings-Wochenende unseres Vereins.

 

3-Pisten-Wettkampf Frankreich

 

Die Osterfeiertage verbrachte Franzi in Frankreich beim 3-Pisten-Wettkampf in Pibrac, Valence d'Agen und Gujan-Mestras. Nach langer Anreise mit dem Bus zeigte sie sich ordentlich vorbereitet. Im Sprint zog sie mit der elftbesten Zeit ins Viertelfinale der besten 20 Sportler von 108 Starterinnen ein. Dort war dann Endstation und es stand ein 16. Platz zu Buche. Auf der Langstrecke von 3000m kam sie über den Vorlauf ins A-Finale der 40 besten Läuferinnen. Dort zeigte sie sich auch mal an der Spitze des Feldes. Im Laufe des Rennens ließen dann die Kräfte nach bzw es kamen Luftprobleme dazu (sie war die Woche vorher erkältet). Am Ende war es der 29. Platz.

 

Am Sonntag begann es mit den von ihr ungeliebten 1000m-Vorläufen. Sie kam nicht ins Halbfinale, aber auf einen ganz ordentlichen 27. Platz. Das Ausscheidungsrennen am Nachmittag lief wieder gut, ein 17. Platz. Sie war mit dem Tag recht zufrieden.

 

Der Montag begann leider mit Regen und Warten, wobei Franzi eh erst am Nachmittag an der Reihe war. Die Rennen wurden auf den Straßenkurs verlegt. Dieser führte auf einer 500m-Runde durch ein Kiefernwäldchen. Am Bildschirm sah es recht idyllisch aus, vor allem, wenn mal wieder die Sonne hervor kam. Als Franzi mit dem Punktelauf dran war, war wieder Rollenpoker angesagt. Ein Teil der Bahn war trocken, ein anderer Teil noch total naß. Franzi entschied sich für Regenrollen komplett. Allerdings hatte sie auf dem nassen Grund keinen Grip und auf dem trockenen klebte es förmlich. Nun gut, am Ende stand der 26. Platz im Punktelauf zu Buche.

 

In der Gesamtwertung der 3-Pisten rangiert sie auf dem 20. Platz als zweitbeste Deutsche hinter der sehr gut laufenden Melina aus Großenhain.

 

Beim Trainingslager mit dem Bundeskader holt sie sich nun weiter Grundlagen für die Saison und das hoffentlich bei sehr schönem Wetter in Frankreich.

 

Frühlingsanfang= Schneeglöckchenlauf Ortrand

 

 

Pünktlich zum Frühlingsanfang startete auch unsere diesjährige Skatesaison in Ortrand.

 

Wie immer der erste Lauf der Saison, wie immer Unklarheit, wie läuft es bei mir, wie bei den anderen? Das Wetter lud eigentlich nicht gerade zu Freiluftaktivitäten ein - Temperaturen um die 5Grad und kalter Wind. Anni steckte das Freitags-Sprung-Training noch in den Knochen, ich wußte auch nicht, wie fit ich so bin. Aber so erging es wahrscheinlich einigen am Start. Anni hatte dann auch zu kämpfen, verlor nach der ersten von 10 Runden den Kontakt zur Spitzengruppe, fand dann aber wieder eine Gruppe, die nach ihren Angaben aber eigentlich etwas zu langsam für sie war. Aber besser als allein. In einem trotz des sehr kräfteraubenden Rennens beachtlichen Zielsprint erkämpfte sie sich den 8. Gesamtrang und den Altersklassensieg. Ich lief eigentlich das erste Mal in Ortrand in einer Gruppe. War auch ein gutes Gefühl, nicht allein zu laufen, wobei die letzten Gruppenteilnehmer nicht so wirklich an einer Führung interessiert waren. Diese zogen dann anfangs der drittletzten Runde davon und so mußte ich die letzen Runden allein absolvieren. Nach der Hälfte des Rennens war ich fast so weit, auf die 10km umzumelden, aber ich tat es nicht und kämpfte mich bis zum Schluß durch. Am Rande wurden wir immer toll unterstützt von unseren Leipziger Sportfreunden, denen wir uns hier angeschlossen hatten, da von uns keiner weiter am Start war.

 

So, die ersten Punkte für den MSC sind eingefahren, die nächsten Rennen werden sicher etwas besser, aber der Grundstein ist gelegt.

 

 

Berlin Marathon 2015

Das letzte September-Wochenende ist immer wieder für Berlin reserviert. So auch dieses Jahr. Allerdings nur mit 2 Sportlern. Franzi ist für den Kids-Cup nun schon zu groß und den Marathon darf sie noch nicht mitlaufen. Also kam sie gar nicht erst mit und genoß den Tag in Ruhe zu hause.

Anni und ich machten uns gemeinsam mit Dirk am frühen Morgen auf nach Berlin. Wir nahmen die Bahn und alles klappte gut. In Tempelhof auf der Messe angekommen, holten wir als erstes unsere Startnummern. Dann besorgten wir noch ein paar Kleinigkeiten, wie T-Shirts und Rollen. Dann ging es ab zum Brandenburger Tor. Dort hatten wir ungewohnt viel Zeit, da wir recht zeitig von der Messe los sind und andererseits nicht mehr direkt am Kids-Cup beteiligt waren. Natürlich sprachen wir vor dem Start noch mit unseren Vereinsstartern und feuerten die Kids auch an, aber der Streß mit der Anmeldung usw fiel halt weg. Gegen halb drei gingen Anni und ich dann in den Startbereich und bereiteten uns auf das Rennen vor. Anni startete aus dem A-Block, ich aus Block E.

Anni hatte eine tolle Vorbereitung: Eine Woche Klassenfahrt und eine Woche kein Skatetraining, da ihr Schuh zur Reparatur war. Am Donnerstag hatte sie einen Leihschuh an, damit sie für alle Fälle gerüstet war. Aber zum Glück traf ihr Schuh dann am Freitag doch noch rechtzeitig wieder bei uns ein. Eine gute Vorbereitung sieht eigentlich anders aus.

Sie konnte eine ganze Weile mit der Spitze mitfahren, mußte dann aber doch abreißen lassen. Das war aber zu erwarten. Im weiteren Verlauf kam sie dann in die Situation, allein laufen zu müssen. Ca. 12km waren von ihr allein zu bewältigen. Das dies aber auch nicht ganz so schlimm war, zeigt ihre Zielzeit. Aber bis dahin war es teils noch sehr aufregend. Noch ca 100m vor dem Ziel wurde sie fast von den Skates geholt. Direkt vor ihr stürzten 2 Sportler übereinander. Sie schaffte es gerade noch auszuweichen und kam dann glücklich mit einer neuen Bestzeit von 1:18,27 h ins Ziel. Damit war sie nur knapp 10 min langsamer als die Siegerin und belegte den 53.Platz bei den Damen.

Ich hatte mich im E-Block mit Ingo und Annett aus Leipzig getroffen. Gemeinsam wollten wir die Strecke in Angriff nehmen. Es ging auch prima los. Ingo lotste uns prima durch die Anfangswirren des Rennens. Nach einiger Zeit war Ingo allerdings weg. Unsere Gruppe trennte sich, da Annett doch etwas schneller unterwegs sein konnte. Ich wartete auf Ingo und wir fuhren gemeinsam weiter, bis ich abreißen lassen mußte. Er war aber immer in Sichtweite und nach einigen Kilometern allein hatte ich ihn wieder eingeholt. Dann wieder einige Kilometer zusammen, bis bei mir bei km 29 "der Mann mit dem Hammer" zuschlug. Von jetzt auf gleich ging gar nichts mehr. Ich quälte mich bis ins Ziel und kam gerade noch so knapp 4 Minuten unter der 2-Stunden-Grenze an. Insgesamt habe ich den 767.Platz belegt und in der der Altersklasse den 251.Platz. Da war ich so gar nicht zufrieden. Ich hatte mir mein letztes Saisonrennen doch etwas anders vorgestellt.

Am Abend wurde ich dann noch in den Jubilee-Club aufgenommen. Ich hatte meinen 10.Berlin-Marathon absolviert. Jetzt habe ich immer die Nummer 567. Nach einem kurzen Beisammensein und allerhand Fotos ging es dann geschafft wieder mit der Bahn nach hause. Am nächsten Morgen war Ausschlafen angesagt.

 

Deutsche Meisterschaft Team und MSC-Finale Gera 2015

Das zweite September-Wochenende stand wieder ganz im Zeichen der Skates und schneller Runden auf der Jagd nach Meisterschaftsmedaillen. Anni und Franzi nahmen an der Team-DM in Gera teil und Anni und ich dann im Anschluß noch mit dem Skaterlauf am MSC-Finale. Am Samstag gab es kurz nach unserer Ankunft an der Geraer Bahn noch eine Überraschung für Anni. Sie belegte im Sa-Thü-Junior-Cup, einer Saison-Wertung für Sachsen und  Thüringen, an der seit diesem Jahr u.a. auch Sportler aus Sachsen-Anhalt teilnehmen dürfen, den 3.Platz. Da gab es den ersten Pokal des Wochenendes. Ein guter Einstieg.

Dann ging es auf der Bahn los. Die Team-Verfolgung der Junioren stand an. Das Team bestand aus Anni und Franzi sowie Maxi aus unserem Verein und Helen aus Halle. In der Qualifikation scheiterte das Team Sachsen-Anhalt am Finaleinzug. Somit war der dritte Platz erreicht. Die Leistung war in Ordnung, bestätigten sich doch die Zeiten aus dem Training. Nachdem bei der Siegerehrung die Bronzemedaillen in Empfang genommen wurden, ging es in die Pizzeria Rimini in Gera. Dort gab es ganz leckere Nudeln, die auch noch sehr preiswert waren. Ich denke, da werden wir nicht zum letzten Mal gegessen haben (es gibt auch einen Lieferservice). Die Nacht verbrachten wir in der "Kalten Eiche" in Gera. Am Morgen ging es dann zum Straßenkurs, auf welchem sowohl das Team-Zeitfahren als auch das MSC-Finale stattfinden sollte. Der Kurs war recht flach und führte im Viereck um eine Betriebsgelände herum. Auf der einen Seite ging es allerdings leicht bergauf und auf der anderen etwas bergab. Diesen Kurs galt es zwölfmal zu durchfahren und dabei zusammenzubleiben. Zu dem Junioren-Team von der Verfolgung am Vortag kam noch Julia aus Halle dazu, so daß 5 Sportler für das Team Sachsen-Anhalt am Start standen. Bis etwa zur Hälfte des Rennens waren alle Mannschaften nah beieinander, so daß auch nach vorn noch einiges möglich schien. Es gab dann auch an der Spitze die Überraschung, als das sächsische Team als schnellstes Team die Strecke absolvierte und Meister wurde. Für unsere Sportler gab es nach tollem Kampf wieder die Bronzemedaille.

Nach der Siegerehrung fuhr der Rest des Teams nach hause, wir aber blieben noch. Am Nachmittag stand ja der Skaterlauf für das MSC-Finale noch an. Wir entspannten und bei Anni ließ die Motivation doch etwas nach. Sie war mächtig geschafft vom Zeitfahren und konnte sich nur schwer aufraffen. Allerdings konnte sie noch auf das Treppchen der Gesamtwertung der Frauen fahren. Ich fuhr mich auf dem Kurs dann schon einmal warm und stellte fest, daß er doch so einige Tücken hatte. Aber auch ich konnte noch auf den 3.Platz fahren, wenn ich mitlaufe und ins Ziel komme. Also los!

Dann konnte sich Anni auch aufraffen und fuhr mit mir zum Start. Dann ging es auch schon los und gleich die Post ab. Anni hatte sich im Hauptfeld gut positioniert und konnte diese Position auch gut halten bzw sogar verbessern. Der Lauf ging über 20 Minuten und wer dann die meisten Runden hatte, hatte gewonnen. Ich habe eine Punktlandung hingelegt, in dem ich mit der letzten Rolle noch auf der Ziellinie war und die Glocke für die 20 Minuten ertönte. Damit hatte ich mir den 3.Platz in der Saisonwertung gesichert, auch wenn ich mit dem Lauf überhaupt nicht zufrieden war. Anni hat aber trotz aller vorherigen Bedenken einen tollen Lauf hingelegt und hat den Skaterlauf gewonnen! Somit sicherte sie sich noch einmal 70 Punkte für den MSC und sprang mit diesem Tagessieg noch auf das Podest und holte den Bronzepokal der Saisonwertung. Ein toller Abschluß! Auch ich hatte noch ein wenig Glück: Bei einer Verlosung unter allen Teilnehmern gewann ich einen Gutschein von Medimax. Auf dem Rückweg lernten wir dann noch einige neue Gegenden von Sachsen-Anhalt kennen, da wir einem Stau auf der Autobahn ausgewichen sind und eine alternative Route nach Hause gewählt haben.

 

16.Bach-Cup Arnstadt 2015

Es ist September, und damit stand auch der letzte Bahnwettkampf in Arnstadt an. Wir nahmen am Bach-Cup teil. Am Start waren Anni, Franzi und ich. Am Samstag begann mal wieder Franzi mit Vorläufen über 500m. Sie hatte den schnellsten Vorlauf und zog mit der zweitbesten Zeit ins Finale ein. Dort erreichte sie hinter zweimal Gera den 3.Platz. Anni lief ganz knapp am 3.Platz vorbei bzw sie kam einfach nicht an der drittplatzierten vorbei und mußte mit dem 4.Platz vorlieb nehmen. Ich lief mal wieder dem Feld hinterher, war aber recht zufrieden mit dem Lauf. Dann kamen noch die Mittelstrecken für uns, d.h. für Anni 3000m, für Franzi und mich 1500m. Anni hatte eigentlich ein schönes Rennen, konnte aber den Schlußspurt nicht ganz mitgehen und wurde wiederum 4. Auch Franzi kam auf den 4.Platz, allerdings war sie gar nicht zufrieden. Sie rieb sich an der Taktik von anderen Sportlern in der Spitzengruppe auf und hatte auch körperlich stark zu kämpfen als Einzelkämpfer in diesem Feld.  Ich lief wieder ein einsames Rennen, versuchte mich aber auf meine Kurventechnik (soweit überhaupt vorhanden) zu konzentrieren. Die Staffel-Läufe wurden aufgrund des einsetzenden Regens auf den Sonntag verschoben. So fuhren wir recht zeitig in die Jugendherberge nach Ilmenau. Dort gab es zuerst lecker Pizza und dann einen Abend an der Tischtennisplatte, wobei Anni leider noch etwas für die Schule tun mußte und nicht mitspielen konnte. Nach einem guten Frühstück ging es Sonntagmorgen wieder nach Arnstadt. Zuerst waren Anni und Franzi mit der Staffel dran. Unterschiedlicher hätte es nicht enden können. Anni lief mit zwei Vereinskolleginnen und einer lange ausgetüftelten und dann doch über den Haufen geworfenen Taktik (man änderte am Start spontan die Länge der Strecke) zu einem tollen Sieg. Franzis Staffel, die sie zusammen mit zwei Sportlerinnen aus dem Redvil-Team bildete, wurde aufgrund eines Wechselfehlers disqualifiziert. Jetzt hatte jeder von uns noch seine Langstrecke: Anni und Franzi 5000m Punkte und ich 3000m. Anni lief auf den 3.Platz, da eine Sportlerin das Rennen vorzeitig aufgegeben hat. Sie lief den ganzen Lauf mit einer Sportlerin aus Leipzig zusammen und hatte damit auch einen guten Lauf. Franzi hatte wieder gegen Teamtaktik zu kämpfen, tat dies bravourös und sicherte sich mit einem 4.Platz in diesem Rennen den 3.Platz in der Gesamtwertung. Nach dem Rennen mußte sie ihrem Frust aber erstmal freien Lauf lassen und Dampf ablassen. Es war ein sehr schwerer Lauf für sie. Nach dem Wettkampf ging es zu MC Donalds, was essen und dann ging es schnurstracks nach hause. Zum Abendbrot waren wir wieder daheim.


Speedskatetage Großenhain 2015

Das letzte August-Wochenende verbrachten wir schon fast traditionell in Großenhain. Samstag fuhren wir durch dichten Nebel nach Sachsen, um dann gegen Mittag das Zelt an der Bahn aufzubauen. Franzi und Anni nahmen an den Wettkämpfen teil, wobei Franzi wie eigentlich immer Vorläufe zu bestreiten hatte und Anni erst am Nachmittag in das Geschehen eingriff.  In den Vorläufen über 300m wurden die besten 12 Zeiten gesucht, war für Franzi kein Problem. Im Halbfinale kamen dann die Plätze 1 und 2 weiter, auch das schaffte Franzi. Das Finale war für den Sonntagnachmittag angesetzt. Der zweite Lauf am Samstag war für Franzi der 3000m-Punktelauf. Anfangs in der Gruppe mitschwimmend, zog sie dann das Tempo an, in der Hoffnung das jemand mitgeht. Aber ein Blick nach hinten sagte ihr, das keiner mitgegangen war. So versuchte sie allein ihr Glück in der Flucht. Das ging einige Runden gut, dann wurde sie wieder vom Feld geschluckt. Zwischendurch gelang ihr ein weiterer Punktgewinn durch einen tollen Zielschritt, bei dem uns als Zuschauer das Herz stehenblieb. Im Ziel holte sie nochmals 2 Punkte, so daß sie dieses Rennen für sich entscheiden konnte. Dies war ein schöner Lauf. Dann endlich war auch Anni mal dran. Auch sie hatte ein Punkte-Rennen über 3000m zu absolvieren. Sie schlug sich wacker, wurde aber ca nach der Hälfte des Rennens wegen Überrundung rausgenommen. Dann war der erste Tag auch schon vorbei. Wir machten es uns vor unserem Zelt gemütlich, bestellten uns am Abend Pizza und saßen dann noch gemütlich mit einigen weiteren Sportfreunden zusammen. Der Sonntag begann in diesem Jahr wieder mit dem Straßenlauf. Also machten wir uns nach dem Frühstück auf in die Stadt. Die Kids gleich auf Skates und dort angekommen, wurde auch gleich die Strecke getestet. Franzi war wieder als erstes dran. 5 Runden waren zu laufen. Sie hielt sich immer geschickt im Feld auf, war auch immer mal wieder vorn zu sehen und hatte auch Spaß am Lauf, das sah man deutlich. Am letzten Berg kam dann der Antritt von ihr und sie sicherte sich auch in diesem Rennen den Sieg. Dies war ein taktisch kluges Rennen. Anni hatte auch Spaß in ihrem Rennen, das zum Glück kein allzu hohes Grundtempo hatte. Sie lief mit den Junioren B und den Aktiven zusammen. Erst auf der letzten Runde mußte sie die große Gruppe ziehen lassen. Aber sie war zufrieden mit ihrem Rennen. Dann ging es wieder auf die Bahn. Die Sprint-Finals standen noch an und die Staffeln. Franzi wurde in ihrem Rennen nach hartem Kampf Zweite. Anni sicherte sich den 3.Platz in Ihrer AK. Somit war Anni auch Gesamtdritte und Franzi hatte sich den Gesamtsieg gesichert. Die Staffeln wurden diesmal direkt an der Startlinie zusammengemixt. Alle konnten starten, von den Kadetten bis zu den Masters. Anni hatte etwas Pech mit der Zusammensetzung. Sie hatten keine Chance vorn mit einzugreifen. Franzi lief mit Tina Strüver und einer Großenhainer Sportlerin. Nach einigen taktischen Spielchen bauten sie ihren Vorsprung weiter aus und am Ende lief ihre Staffel (dunkelpink) den Sieg ein. Leider mußte Tina während der Siegerehrung zur Dopingkontrolle, so daß wir kein gemeinsames Foto auf dem Siegerpodest bekommen konnten.


Vetschauer Seenlauf 2015

Am vorletzten August-Wochenende startete ich mit Anni beim Vetschauer Seenlauf. Dieser führt auf einer schönen Route um den Gräbendorfer See. Nach einigen Irrungen und Wirrungen hatten wir am Sonntag dann auch zum Start gefunden. Die Vorbereitung war so etwas kürzer und vielleicht nicht ganz optimal, aber ich glaube daran lag es nicht, daß wir etwas hinter unseren eigenen Erwartungen zurücklagen. Anni wollte eigentlich ein paar Punkte im MSC gutmachen, aber so richtig gelang ihr das nicht. Das Wetter war gut, angenehm temperiert, allerdings mit etwas Wind. Auf einigen Streckenabschnitten war das gut (er kam dann von hinten) aber einige Streckenabschnitte gestalteten sich dadurch etwas schwieriger. Anni startete vor mir (es war ein Einzelzeitfahren) und schaffte es nicht , die vor ihr gestartete Sportlerin einzuholen. Es ist schon schwierig, so allein zu laufen, wenn man so gar keinen unterwegs sieht, an dem man sich orientieren kann. So kam Anni auf dem Gesamt-Achten Platz ein und ich wurde 13. In unseren Altersklassen waren dies die Plätze 2 und 3. Wir kamen auch beide nicht so ganz an unsere Zeiten vom letzten Jahr ran, da machte sich doch die Sommerpause bemerkbar. Nun heißt es sich für den letzten MSC-Lauf fit zu machen, denn Anni kann es noch schaffen, aufs Treppchen der Gesamtwertung zu laufen.

 

Flandern Grand Prix Zandvoorde 2015


Am zweiten August-Wochenende startete Franzi wieder beim Flandern GrandPrix in Zandvoorde. Sie durfte wieder im Nationalteam Deutschland starten und machte ihre Sache wieder ordentlich. Nach anstrengender Fahrt am Donnerstag kamen wir abends auf unserem Zeltplatz in Bredene an. Nach dem Zeltaufbau noch ein kurzer Einkauf, wobei wir auf dem Rückweg schon sehr naß wurden. Den Abend verbachten wir dann im Zelt und gingen auch bald schlafen.

Der Freitag begann trocken und nach einem ordentlichen Frühstück fuhren wir zur Bahn. Franzi war mal wieder als erstes dran. 300m Einzelstart. Die Zeitanlage hatte schon bei ein paar Sportlern vor ihr Probleme gemacht. So ging es dann auch bei Franzi. Nach mehreren vergeblichen Versuchen wurde die Zeitmessanlage ausgetauscht und nach fünf abgebrochenen Versuchen, klappte der sechste Anlauf. Und wie - sie lief das erste Mal die 300m unter 30 sec, ihre Zeit 29.720sec. Es war der 14.Platz, zweitbeste Deutsche. Dann wurde viel Zeit mit warten verbracht, da viele Regenschauer zu Pausen zwangen. Bis zum Abend brauchten wir, um fast alle Einzelstarts zu absolvieren. Am späten Abend war dann Franzis Vorlauf über 5000m Ausscheidung. Sie schaffte den Einzug ins A-Finale, dieses wurde aber auf den Samstag verschoben.

Die Nacht war trocken und er Morgen auch, wir konnten vor dem Zelt frühstücken. Auch an diesem Morgen waren die Kadetten als erstes dran. Franzi "geliebte" 1000m. Sie erwischte wieder den langsamsten Vorlauf und kam auch nicht so richtig in Tritt, so landete sie im hinteren Feld, und leider nicht im Halbfinale.

Anni verbrachte den Vormittag in der näheren Umgebung, sie machte die geführte Tour um Oudenburg mit, so ca 37km. Die Strecke war schön und es hat ihr gut gefallen. War ein gutes Langstreckentraining für Anni.

Gegen Mittag dann das Finale im Ausscheidungslauf. Sie schlug sich wacker, versuchte die Aufgaben der Trainer umzusetzen und am Ende war ein guter 13.Platz erreicht. Dann gab es noch einen 3000m-Lauf, bei dem sie wieder ins A-Finale lief und dort dann unter die Top 20. Damit war wieder ein anstrengender Tag geschafft. Die leeren Energiespeicher wurden dann beim Abendbrot wieder aufgeladen, damit auch am Sonntag noch gute Leistungen möglich waren.

Am Sonntagmorgen schien die Sonne! Gemütliches Frühstück und dann sind wir wieder nach Zandvoorde gefahren, damit wir die Straßenläufe der Altersklassen ab Jun.B beobachten konnten. Ab Mittag ging es dann auf der Bahn weiter. Franzi hatte wieder Vorläufe beim Punktelauf. Sie lief gut im Feld mit und im Zieleinlauf holte sie sich sogar zwei Punkte. Das A-Finale war gesichert. Dort war es ungleich schwerer, aber am Ende war es wieder ein guter 14.Platz.

In der Gesamtwertung lief sie auf den 19.Platz.

In der Europacup-Saisonwertung erreichte sie in ihrem ersten Jahr in der Sprintwertung den 11. Platz und in der Langstreckenwertung sogar den 9. Platz - tolle Leistung.

Am Sonntagabend schafften wir es dann auch endlich mal ans Meer! Anni und Dirk badeten sogar noch, während Franzi und ich nur mit den Füßen im Wasser waren. Das Wasser soll recht angenehm gewesen sein. Dann gab es auf dem Zeltplatz Nudeln mit Tomatensauce. Danach gingen wir noch einmal an den Strand und wollten den Sonnenuntergang sehen, aber es waren leider einige Wolken im Weg. Auf dem Weg zurück zum Zelt, gönnten wir uns noch ein leckeres Eis und schon war auch dieses Wochenende vorbei. Am Montag fuhren wir dann wieder nach Hause. Ab der deutschen Grenze nur im strömenden Regen.