Ski-Urlaub in St. Johann in Südtirol

Ski Fahren, Ski Fahren, Ski fahren!!!!!

 

Am 05.02.2010 um 23.30 Uhr ging es los Richtung St. Johann in Südtirol.

Unser erster Ski-Urlaub. Am Samstag morgen gegen halb neun trafen wir in unserem Hotel ein.

Zuerst bezogen wir unsere Zimmer und dann ging es mittag zur Ski-Ausleihe. Nachdem dies erledigt war, unternahmen wir an einem kleinen Hang direkt hinter dem Haus unsere ersten Versuche. Dann schauten wir uns den kleinen Ort etwas an, tranken einen Cappucchino.

Nach dem Abendbrot saßen wir noch etwas zusammen und besprachen den nächsten Tag.

Dieser begann wie alle anderen Tage auch mit einem leckeren Frühstück. Dann ging es mit dem Skibus zum Speikboden. Dies sollte unser Skigebiet für die nächsten Tage sein.

Mit der Gondel hinauf und dann ging es auch schon los. Wir bekamen einen Skikurs und waren am Mittag zum ersten Mal durchgeschwitzt. Nachmittag haben wir noch eifrig geübt, bevor wir mit der Gondel wieder runtergefahren sind. Annika durfte da schon mit der größeren Gruppe eine Forststraße nach unten fahren. Sie kam total begeistert unten an.

Die Erwachsenen gönnten sich im Hotel ein Dampfbad oder eine Sauna und dann entspannten wir noch bis zum Abendbrot. Dieses bestand immer aus Salatbuffet, Vorspeise, Hauptgang und Dessert.

Den zweiten Vormittag verbrachten wir auf einer blauen Piste mit Heike, unserer Ski-Lehrerin. Danach schätzte Heike uns so ein, daß wir zum Mittag in eine Hütte weiter unten einkehren könnten.

Aber sie hatte nicht mit Anke gerechnet. Anke hatte auf den schwarzen Stücken der Piste mächtig zu kämpfen und kam völlig geschafft beim Mittag an. Da hatten die anderen schon fast aufgegessen. Anke hatte aber gar keinen Appetit, da sie schon ahnte, was noch kommen sollte. Vom Mittag mußten wir die Talabfahrt nehmen, um wieder zur Gondel zu kommen. Da erkannte Anke Ihre Grenzen und mußte diese auch teilweise überschreiten. Völlig fertig kam Anke mit Hilfe von Heike unten im Tal an. Die Feststellung dieses Tages: Dies ist kein Sport für Anke !! Und das obwohl Heike Anke bestätigte, daß sie technisch besser fuhr als Dirk, der aber immer viel eher unten war (auch unten im Schnee liegend).

Diese Talabfahrt war eine ehemalige Weltcup-Piste und Anke hat Blut und Wasser geschwitzt. Anni und Franzi fanden diese Abfahrt super und beide fuhren auch schon super.

Zum Glück war am nächsten Tag nur ein halber Tag auf dem Berg geplant. Anke nahm Ihren Fotoapparat mit und fuhr etwas weniger Ski, dafür fuhr sie mit dem Sessellift bis auf den Sonnklar-Gipfel und machte tolle Fotos. Die Aussicht da oben war grandios, aber wenn sie da mit Skiern hätte runter gemußt – Nein Danke!

Den Nachmittag verbrachten wir im Örtchen Sand in Taufers. Zuerst gab es einen leckeren Eisbecher und Kaffee bzw. Trinkschokolade, danach wurden noch die Läden unsicher gemacht und einige Schnäppchen geschnappt. Zum Abendbrot gab es an diesem Tag Pizza bis zum Abwinken – Super-lecker!!

Am Abend ging es dann zum Klausberg zum Nachtrodeln. Anni, Franzi und Dirk nahmen daran teil. Es ging mit der Gondel nach oben und dann die Talabfahrt, die tagsüber den Skifahrern gehört, runtergerodelt. Es machte sehr viel Spaß, auch wenn am Ende der Piste die Rodler alle total vereist bzw  verschneit waren. Anni rodelte 3mal, Franzi und Dirk je 2mal. Alle waren begeistert.

Am Mittwoch verbrachten wir wieder den ganzen Tag auf dem Berg. Anke traute sich jetzt auch schon mal an eine rote Piste ran und kam auch ganz gut runter. Auch Sessellift- und Gondel-Fahren war kein Problem mehr. Zum Mittag gab es einen Lecker „Räucherteller“ mit Schinken und Kaminwurst und am Nachmittag fuhren alle den Ziehweg ins Tal hinunter. Dies war auch für Anke sehr schön!!

Am Abend wurde mit vielen lustigen Spielen Fasching gefeiert.

Der Donnerstag war der letzte Tag für uns auf dem Berg. Bis zum Nachmittag wurden alle Pisten noch einmal gefahren. Auch Anke fuhr einige rote Pisten hinunter und fühlte sich etwas sicherer. Wir gaben dann die Ski ab und fuhren zum Hotel. Nach dem Essen fand die Schneetaufe für einige Neulinge statt. Franzi erhielt den Namen „Grinsender Pistenzwerg“, Anni den Namen „Schüchternes Schneeprinzesschen“ und Dirk war der „ Bruchpilot vom Speikboden“. Ich kam noch um die Taufe herum, werde dann vermutlich im nächsten Jahr dran sein.

Den Freitag verbrachte unsere Familie beim Langlauf in Kasern. Das Wetter war toll, die Pisten gut – alles in allem Super. Anke hat es richtig Spaß gemacht (sie hat es genossen, durch die Loipe zu gleiten), den Kindern nicht ganz so, denen fehlte der Lift. Hier mußten schließlich alle Steigungen mit eigener Kraft erklommen werden. Aber es gab dann auf der Adleralm ein leckeres Mittagessen und am Abend brachte uns der Bus wieder nach Dessau, wo wir am Samstag gegen 05.30 Uhr eintrafen.

Der Urlaub war schön, so daß wir wahrscheinlich im nächsten Jahr wieder fahren werden. Anke wird sich dann sicher mehr dem Langlauf widmen, aber sich auch wieder ein wenig den Herausforderungen der Abfahrt stellen.