36.Berlin Marathon 2009
Am 19.09.09 fand der Berlin-Marathon der Skater mit dem Finale des SCC-Kids-Cup statt.
Aus Dessauer Sicht waren Anke, Annika und Franziska mit am Start.
Wir machten uns am frühen Morgen auf den Weg nach Berlin. Die Startunterlagen waren wieder auf der dazugehörigen Messe abzuholen. Diese fand in diesem Jahr auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof statt. Mir gefällt dieser Standort prima. Er war zentral gelegen, man konnte bequem mit der U-Bahn bis zum Brandenburger Tor fahren. Auch war alles recht übersichtlich und wir fanden schnell was wir brauchten und deckten uns auch noch mit relativ preiswertem Material für die nächste Saison ein. Dann ging es zum Brandenburger Tor, wo die Kids zum Kids-Cup angemeldet werden mußten. Nachdem dies erledigt war, bereiteten sich Annika und Franziska auf ihre Rennen vor. Franzi hatte es erwartet schwer, da sie in diesem Jahr in die mittlere Startgruppe (Jahrgänge 1999-2001) aufgerückt war, die an diesem Tag sehr stark vertreten war. Sie konnte aus der ersten Reihe starten und nutzte dies auch gut aus. Dann jedoch zeigte sich sehr bald der große Altersunterschied. Franzi kämpfte tapfer auf ihren zwei Runden und wurde mit einem 11. Platz (bei 27 Startern) belohnt. Nun kam Annika an die Reihe. Sie hatte sich einiges vorgenommen, da sie theoretisch noch eine Chance auf den 3. Platz der Gesamtwertung hatte. Wir hatten vorher schon so einiges hin und her gerechnet, da tauchten 2 Mädchen aus dem älteren Jugendjahrgang aus Großenhain auf, die wir so nicht auf der Rechnung hatten. So gaben wir Annika die Marschrichtung: immer an den Großenhainer Mädels dran bleiben, da diese vermutlich vorn laufen würden. Es lief zum Glück für Annika nur eine vorn und die ließ Annika nicht davonziehen. Sie lief ein sehr kontrolliertes und kluges Rennen, welches sie auf dem 3.Platz beendete, da die beiden Berliner Mädchen Pia-Marie und Jessica zeitgleich auf dem 2. Platz einliefen. Welch eine Freude bei der Siegerehrung, da Annika mit einem 4.Platz gerechnet hatte. Dann war auch klar, daß sie in der Gesamtwertung des Kids-Cup (3 Rennen) den 3.Platz erreicht hatte. Auf diese Leistung kann sie sehr stolz sein, zumal sie nur 2 Rennen mitgelaufen ist.
Nach der Siegerehrung machte ich mich zu meinem Start auf. Da erst bemerkte ich die falsche Startblockeinteilung auf meiner Startnummer – der letzte Startblock. Ich suchte mir einen Startplatz weiter vorn, aber nicht soweit, wie eigentlich aufgrund der Meldung möglich gewesen wäre. Na, das ging ja gut los.
Dann kam endlich der Startschuß. Es ging los, aber der Pulk löste sich ewig nicht auf. Es war schwer zu skaten, noch dazu wo einige Skater recht unmotiviert ihre Bremsen nutzten, wo eigentlich nichts zu bremsen war. Etwa bei Kilometer 4 gab es dann direkt vor einer Kurve direkt vor mir den ersten Sturz, dem ich gerade so noch ausweichen konnte. Das Feld hatte sich immer noch nicht auseinandergezogen. Das war schon das erste Mal, daß ich mir sagte – „Hauptsache heil ankommen!“. Dann gab es immer mal wieder Stürze vor mir, es war warm und einige doch recht unkonzentriert und mit teilweise sehr interessanten Laufstilen. Als ich dann bei Kilometer 10 auf die Uhr schaute und schon eine halbe Stunde seit dem Start vergangen war, war dies auch nicht gerade motivierend. Etwas später folgten dann noch Schmerzen im Knie, die kein schnelleres Tempo zuließen. Am Kilometer 20 der erste Verpflegungspunkt. Allerdings nur für Skater, die anhielten, da die Helfer hinter den Tischen standen und so während der Fahrt keine Wasseraufnahme möglich war. Es hatte sich also anscheinend einiges gegen mich verschworen. So nahm ich einen Schluck aus meiner Flasche und versuchte die Schmerzen im Knie zu verdrängen und lief weiter. Die weiteren Verpflegungsstände waren wieder besser organisiert. Aber es war dieses Jahr ein großer Kampf. Nach 2 Stunden und 5 Minuten kam ich ins Ziel – nicht wirklich glücklich. Mein selbst gestecktes Ziel hatte ich weit verfehlt, aber immerhin durchgehalten. Im Gegensatz zu meiner Helmkamera, die ca. bei der Hälfte des Rennens abgeschaltet hat.
Auf ein Neues im nächsten Jahr!
7. FlämingSkate-Inlinetour 2009
Am Abend des 11.09. machten sich Annika und Anke auf den Weg nach Jüterbog.
Wir waren voller Vorfreude aber auch etwas Skepsis war mit dabei, ob wir uns auch nicht zuviel zugemutet hatten.
Am Abend ließen wir uns in der Gaststätte „Der Schmied“ am Jüterboger Markt ein lecker Essen schmecken. Die Nacht verbrachten wir gemütlich in unserem Auto. Die Fläche hinter dem Fahrer- und Beifahrer-Sitz hatten wir zu einer Liegewiese umgestaltet, da konnten wir gut schlafen.
Der Morgen versprach schönes Wetter, auch wenn es noch etwas kühl war. Zum Frühstück gab es ein lecker Müsli, das unsere Kräfte wecken sollte. Dann wurden die Unterlagen abgeholt, letzte Anweisungen wurden gegeben und wir sortierten uns vorsichtshalber in die langsamste Gruppe ein (wir waren jetzt doch etwas aufgeregt).
Dann ging es los. Das Tempo war gemütlich, aber nach ca 500m gab es schon den ersten Sturz in der Gruppe, was uns wieder die Gefahren solch einer Tour mit sehr unterschiedlichem Leistungs-Niveau aufzeigte. Der Skater kam recht schnell um die Kurve und stand dann quasi vor einer Wand aus langsamen Skatern, vor denen er dann „Schutz“ im Wald suchte. Aber für uns ging es erstmal weiter. Sehr ruhig. Annika hatte schon Bedenken, dass es so weiter geht, aber es änderte sich dann doch etwas.
Wir fuhren am Anfang der Gruppe und Annika klemmte sich an den Scout unserer Gruppe.
Ich ließ es noch etwas vorsichtiger angehen.
Zur Frühstückspause auf dem Campingplatz Oehna erwartete mich Annika schon, war aber noch nicht allzu lange vor mir da. Wir ließen uns das Frühstück in der Sonne schmecken. Nach einer guten halben Stunde ging es dann weiter.
Beim Frühstück sahen wir noch einige bekannte Gesichter vom SV Flämingskate, welche als Scouts unterwegs waren. Unter Ihnen auch Marcel, den Annika schon vom Trainingslager in Leipzig kannte. Er sollte nun einige Zeit ihr Begleiter sein. Sie lief mit ihm die 2. Etappe über 35km von Oehna bis nach Kolzenburg. Während dieser Etappe kam Marcel zu Fall, aber Annika konnte gut über den Rasen ausweichen, allerdings kam ihre fast auskurierte Zerrung im linken Fuß wieder zum Vorschein. Nichts desto trotz lief sie auch die dritte Etappe bis zum Mittag in Ließen (19km, davon mind.1/4 der Strecke bergauf) mit Marcel ( sie lief dabei immer fast volles Tempo). Eine super Leistung, die auch von anderen Teilnehmern anerkannt wurde.
Anke hatte auf der zweiten und auch längsten Etappe etwas zu kämpfen, da ich aus der Gruppe rausgefallen war und lange Zeit allein lief. Da ich aber die Strecke kannte, konnte ich mich immer wieder motivieren, allerdings hatte ich die Hoffnung, dass es in Kolzenburg schon Mittag gibt. Dem war leider nicht so. Nach einem kurzen Stopp ging es auf den Weg nach Ließen. Zuerst führte ich die Gruppe an, da ich mich wieder recht gut fühlte. Nach einiger Zeit ging unser Scout nach vorne, ohne das Tempo zu erhöhen. Ich blieb an ihm dran und mit mir eine größere Gruppe. Die Gruppe fiel nach einigen Bergauf-Kilometern ab und auch ich musste den Scout immer wieder etwas bremsen, aber gemeinsam schafften wir die Steigung bis Ließen (heftig!!). Oben angekommen wartete nicht nur Annika, sondern auch eine Schüssel Nudeln mit Tomatensoße auf mich (Anni hatte ihre schon aufgegessen). Nachdem die Schüssel leer und noch einiges an Trinken geleert war, ging es auf die letzte Etappe von 30km bis zur Skate-Arena in Jüterbog zurück. Annika hatte nun mächtig zu kämpfen aufgrund Ihres Fußes, aber ihr Ehrgeiz ließ es nicht zu, in einen der Busse zu steigen und zurück zu fahren. Es kamen bei Petkus noch einige anspruchsvolle Streckenabschnitte, aber alles lief ohne größere Probleme ab. Wir gingen dieses Teilstück sehr relaxt an und kamen nach gut 7 Stunden reiner Laufzeit(Anke, Annika war ja zwischenzeitlich etwas schneller) gemeinsam im Ziel an. Glücklich über diese Leistung gönnten wir uns noch eine Massage. Bei der Tombola gingen wir leider leer aus, aber darüber waren wir nicht allzu traurig.
Erschöpft aber glücklich machten wir uns am Abend auf dem Heimweg.
Am nächsten Morgen ist Annika dann sogar noch beim City-Lauf über 2km gestartet und kam im vordern Mittelfeld mit an. Franzi lief den Kinderlauf über 1km mit und wurde 6. bei den Mädchen.
Den Sonntag ließen wir dann ruhig bei Pflaumenkuchen von Oma ausklingen!
10. Bach-Cup Arnstadt
Am Wochenende 05./06.09.2009 fand in Arnstadt nun schon zum zehnten Mal der Bach-Cup statt. Wir waren auch bereits das dritte Mal dabei. Der Name Petry tauchte dieses Jahr 3mal in der Melde-Liste auf. Franziska, Annika und Anke liefen dieses Jahr mit.
Es begann mit der Ankündigung einer Überraschung für jeden Teilnehmer. Alle mussten zuerst zum Fotografen bevor es los ging.
Dann begann Annika mit 100m Einzelsprint. Das war so gar nicht Ihre Strecke, aber sie schlug sich wacker. Trotz persönlicher Bestzeit landete sie nur aber auf dem 14.Platz.
So stand ihr Ziel für den 1500m-Punktelauf fest: Schadensbegrenzung! Das Feld von hinten aufrollen, damit sie sich eine bessere Startposition für den Straßenlauf am Sonntag erarbeiten kann.
Nun stand für Franziska der Vorlauf über 200m an. Sie schlug sich wacker, wurde 2. in ihrem Vorlauf und zog sicher in das Finale ein.
Anke musste nun 1000m laufen. Sie wollte die Zeit von Eisenach bestätigen oder sogar unterbieten. Lezteres gelang ihr leider nicht. Es muß noch viel an der Technik gearbeitet werden. Sie belegt den 3. Platz.
Dann kämpfte Franzi im Finale über die 200m. Auch hier belegte sie den 2. Platz. Wie im Vorlauf war Melina aus Großenhain vor ihr.
Das Highlight aus unserer Sicht war Annikas Punktelauf über 1500m. Die Dessauer legten eine Super-Mannschaftsleistung hin. Aber auch die einzelnen Sportler (Annika, Pia, Selina) zeigten Spitzenleistungen. Pia erlief sich 4 Punkte am Anfang, Annika ging als 2.über die Ziellinie (2 Punkte) und Selina sicherte sich 1 Punkt als dritte im Zieleinlauf. Das ergab für Pia den 3. Platz, für Anni den 4.Platz und Selina erreichte damit den 5. Platz in diesem Rennen. Patrick sprach den Mädels danach ein Riesen-Lob aus: „Das war ein sensationelles Rennen“. Annika kämpfte sich damit in der Gesamtwertung einen guten Schritt nach vorne. Ziel erreicht!
Pünktlich zum Ende der Wettkämpfe gab es einen Platzregen, der die Heimfahrt etwas verzögerte, da keiner in dem Regen den Pavillon verlassen wollte.
In der Jugendherberge gab es dann lecker Pizza oder Nudeln, je nachdem, was sich jeder bestellt hatte. Dann saßen wir noch etwas beisammen und plauderten bzw werteten den ersten Tag aus.
Der nächste Tag begann mit dem Straßenlauf für Annika und Anke. Beide mussten 3 Runden (ca. 3000m) absolvieren. Zuerst Annika, Pia und Selina. Wieder waren sie als geschlossene Mannschaft zu sehen. Von Anfang an in der Spitzengruppe fahrend, führten sie ab der 2. Runde das Feld an. Im Ziel ließen sie nur einen roten und einen blau-weißen Farbtupfer zwischen ihr strahlendes Gelb. Pia gewann dieses Rennen, Annika wurde 3. und Selina 5.
Clara Luleich (Turbine Halle) schob sich als 2. und Vivien Peter (Gera) als 4. dazwischen.
Das war wieder ein super Rennen der drei und das hörten sie auch vom Trainer und Patrick. Annika kämpfte sich mit dieser Super-Leistung (sie fuhr sehr viel von vorn im Wind) auf den 6.Platz der Gesamtwertung vor. Wie wäre nur dieses Klasse-Ergebnis ohne den Sprint z.Bsp. mit einer Mittelstrecke ausgefallen ??? Wer schafft es schon, von so weit hinten noch nach vorn zu fahren ??
Anke bestätigte mit einem guten Lauf ihren 3.Platz in der Gesamtwertung. Das Rennen wurde mit den Männern zusammen ausgetragen und nur von Eyk Terpe wurde sie eingeholt. Auch das war schon ein kleiner Erfolg.
Nun ging es auf der Bahn mit den Vorläufen der B/C-Schüler weiter. Franzi gewann ihren Vorlauf über 100m ganz knapp vor Jenny Poser. Aber beide zogen in das Finale ein. Dort sicherte sich Franzi mit einem sehr guten Lauf den Sieg.
Bei den 8 jährigen Mädels ging es in der Gesamtwertung sehr eng zu. Das letzte Rennen über 500m musste entscheiden. Franzi war schon recht müde vom langen Tag und der langen Saison, kämpfte aber verbissen um jeden Meter. Diesmal war aber Melina aus Großenhain schneller. Franzi belegte in diesem Rennen wie auch in der Gesamtwertung den 2. Platz.
Die Jugend-Staffel der Damen (Annika, Pia, Selina) kämpfte bravourös im Vorlauf, kamen aber als eine der jüngsten Staffeln nicht bis ins Finale. Sie ließen aber im Vorlauf 2 ältere Staffeln hinter sich. Das lässt für die nächste Saison hoffen.
Franzi belegte mit Milla und Michéle den 5. Platz in der Staffel.
Bei der Siegerehrung gab es dann die Überraschung: Jeder bekam einen Schlüsselanhänger mit seinem Bild darauf. Eine schöne Idee, die sehr gut bei allen ankam.
Nun war auch der letzte Bahnwettkampf der Saison vorbei und alle fuhren zufrieden nach hause.
15. Internationale Speedskate-Tage
Großenhain 29./30.08.2009
Am 29.08. nach dem Frühstück machte sich unsere Familie auf den Weg nach Großenhain. Uns erwarteten die Speedskatetage Großenhain, ein gut besetzter internationaler Wettkampf. Bis in die untersten Schülerklassen waren ausländische Sportler gemeldet.
Aber vor dem Wettkampf kam erstmal der „Hausbau“. Auf dem Sportplatz hinter der Bahn entstand ein großes Zeltlager. Jeder baute sein mehr oder weniger großes Zelt auf, verstaute seine Matratzen und Schlafsäcke und was sonst noch alles im Zelt. Dann ging es endlich auf die Bahn. Sie ist recht schwierig zu fahren, da sie nur 150m lang ist und recht enge Kurven besitzt. Um da gut dabei zu sein, muß man schon einiges an Technik beherrschen.
Als erstes musste Annika 1500m laufen. Sie erwischte einen relativ guten Startplatz in der ersten Reihe außen. Direkt dahinter stand Pia. Annika legte einen Superstart hin und führte in der ersten Runde das Feld an. Dann versuchte sie die Taktik-Anweisung des Trainers zu befolgen, was nicht so ganz aufging. Sie sollte aus der Führung gehen und sich direkt dahinter einreihen, aber leider kam sie nicht wieder rein und lief so in der 2. Reihe außen einen weiten Weg. Sie kämpfte aber tapfer weiter und holte einige Sportler wieder ein. Dies wurde mit dem 11.Platz belohnt.
Franzi war nun die nächste aus unserer Familie. Hier gab es einige Unklarheiten am Start. Im Plan standen 2 Zeitläufe über 200m. Direkt am Start wurde dies geändert und nach einigem Hin und Her starteten alle Kids auf einmal. Franzi hatte einen denkbar schlechten Startplatz in der 2. Reihe. Nachdem sie ihren Blitzstart an dieser Position nicht nutzen konnte, zeigte sie ihr Kämpferherz und arbeitete sich bis auf Platz 6 nach vorne.
Nun war Annika noch mal an der Reihe mit dem 300m-Sprint-Vorlauf. Auch hier hatte sie einen guten Start, aber auf dieser kurzen Strecke machten sich doch einige Technik-Defizite bemerkbar. Ihre Zeit reichte nicht für das Finale, sie wurde 11. auf dieser Distanz.
Auch Franziska hatte am Samstag noch einen Vorlauf über 100m. Sie kam sicher ins Finale, mit der schnellsten Vorlauf-Zeit.
Danach wurden die Grills angeschmissen und es gab lecker Abendbrot.
Die Kids vergnügten sich bis spät in den Abend entweder auf Skates, dem S-Board, oder auf Turnschuhen.
Die Größeren schauten sich dann noch das Programm der Großenhainer Sportler an und saßen dann noch etwas gemütlich beisammen.
Die Nacht war sehr kurz, aber es half nichts, der 2. Wettkampftag wartete schon.
Die Kleinen bis Schüler B hatten den Vormittag frei, da die Größeren ihre Straßenläufe austrugen.
Annika hatte sich schon mächtig darauf gefreut, machen ihr doch Straßenläufe riesigen Spaß.
Dementsprechend motiviert ging sie an den Start. In der ersten Runde hatte sie schon etwas Rückstand auf die Führungsgruppe, was aber sicher an dem ungeliebten Bergab-Teilstück zu Beginn der Runde lag. In der 2. Runde übernahm Pia die Führung für kurze Zeit. Annika arbeitete sich Stück für Stück nach vorn. Eine halbe Runde vor Schluß lag sie auf einem prima 6. Platz, den sie auch bis zum Ziel nicht wieder hergab. Man konnte an ihrem Rennen gut erkennen, dass sie schon mit Köpfchen läuft und sich die Kräfte gut einteilen kann. Mit etwas mehr Mut zum Risiko am Anfang wäre vielleicht etwas mehr drin gewesen, aber 3. Deutsche Teilnehmerin in diesem Rennen ist Super.
Insgesamt bedeutete dies den 11.Platz in der Gesamtwertung.
Jetzt war Franzi an der Reihe – 300m. Start in der ersten Reihe außen. Guter Start und gleich ist sie mit nach vorne gegangen. Sie ließ in diesem Rennen nur der Polin Kaja den Vortritt und das auch nur ganz knapp. In ihrem letzten Rennen, dem 100m-Sprint, legte sie mit einem Blitzstart den Grundstein für den Sieg auf dieser Strecke. Da eine Mitkonkurrentin stürzte, erreichte Franzi somit den 2. Platz in der Gesamtwertung.
Nun kamen noch die Staffeln:
Annika, Pia und Selina kämpften sich im Vorlauf auf den 3.Platz, das hieß Qualifikation für das Finale. Dort schieden sie dann leider wegen Überrundung aus. Aber trotz alledem zeigten sie eine gute Leistung.
Franziska lief mit Michéle und Anna-Lena von Turbine Halle ihre Staffel. Sie schlugen sich wacker, behaupteten sicher einen 5. Platz im Rennen bis 2 vor ihnen liegende Staffeln disqualifiziert wurden. Damit hatten sie sich sogar einen Platz auf dem Treppchen erkämpft.
Erschöpft, aber auch zufrieden mit dem Erreichten fuhren wir erst noch zu MC Donalds essen und dann nach hause.
Am ersten September-Wochenende wartet nun der Bach-Cup in Arnstadt auf ebenso tolle Ergebnisse aller unserer Vereinssportler.
7. Wartburg-Cup 2009
Am 3. August-Wochenende fand in Eisenach der 7. Wartburg-Cup statt. Ein stetig steigendes Teilnehmerfeld (auch wir waren mit mehr Teilnehmern als sonst vertreten) zeigt die Attraktivität dieses Wettkampfes. Die Bahn ist schön und vor allem das direkt neben der Bahn gelegene Freibad sowie die prima Organisation tragen sicher dazu bei. Am Samstag ist immer noch genug Zeit zum Baden und Sonntag ist auch recht zeitig Schluß, dass man nicht erst mitten in der Nacht zu hause ist.
Wir sind schon am Freitag abend angereist, damit wir den Samstag gemütlich beginnen konnten. Nachdem die Zelte aufgebaut waren, nahmen unser beiden Jugendläufer Annika und Stephanie Reuter an der Skate-Night Eisenach teil. Sie rollten gemütlich ca 15km durch die Stadt.
Der Samstag begann mit einem gemütlichen Frühstück und dann ging es auf die Bahn.
Annika musste zuerst 200m Einzelstart laufen. Sie schlug sich ganz wacker, erreichte den 9.Platz mit einer Zeit, die sie dieses Jahr noch nie erreicht hatte.
Dann war Franziska an der Reihe und zeigte wieder deutlich ihre Stärke und begann mit einem Start-Ziel-Sieg über 200m ihren Wettkampf.
Dann war Anke am Start. 1000m im Senioren-Rennen. Sie hielt sich tapfer ohne Überrundung und steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr (Arnstadt) um 7 Sekunden.
Nun kam das Punkterennen von Annika. 3000m und ab der 13. Runde jede Runde Punkte.
Annika lief gut im Vorderfeld mit, setzte mehrfach zum Angriff an und wurde in der Mitte des Rennens mit dem Gewinn von 2 Punkten im Rundensprint belohnt. Sie lief als 4. ins Ziel und aufgrund der gesammelten Punkte erreichte sie einen sehr guten 5.Platz in diesem Rennen.
Nun gab es zum Abschluß noch die Staffel-Rennen der Schüler. Franziska lief mit Michéle eine 2er Staffel und schlugen sich ganz toll. Sie wurden 3. von 8 Staffeln bei den B/C-Schülern.
Den restlichen Nachmittag verbrachten wir im Schwimmbad, bevor wir dann ins Zentrum liefen und in einer Pizzeria lecker, lecker Pizza und Nudeln verspeisten. Als Nachtisch gab es dann noch lecker italienisches Eis. Dann fielen die Kinder todmüde ins Bett und schliefen sofort ein.
Am Sonntag begann Franzi mit dem 100m-Sprint, bei dem sie sich diesmal Jenny Poser aus Gera geschlagen geben musste (27 Hunderstel Sekunden).
Dann lief Annika 1500m. Sie lief wieder ein kluges Rennen und kam als 6. ins Ziel was dann für sie in der Gesamtwertung auch den 6.Platz ergab. Stephie Reuter hatte in Ihrem Lauf Pech, sie wurde in einen bösen Sturz verwickelt. Nach einer kurzen Stippvisite im Krankenhaus (sie wurde am Kopf getroffen) war sie aber wieder da und lief am Nachmittag auch die Staffel mit.
Aber erst war Anke noch mal dran. 3000m – 15 Runden. Das Rennen wurde mit den Senioren Herren zusammen gestartet.
Sie kam für sich selbst etwas unerwartet ganz gut durch, auch wenn sie noch 4 Runden zu laufen hatte, als die ersten Herren bereits im Ziel waren. Knapp 7:30 Minuten waren der Lohn für die Mühe.
Franzi hatte jetzt noch ihre Langstrecke von 300m zu laufen. Hier ließ sie nichts anbrennen, legte einen guten Start hin und baute den Vorsprung auf ca 1 Sekunde im Ziel aus. Damit war der 1 Platz in der Gesamtwertung fest untermauert.
Nun kamen noch die Staffeln der Jugend/Junioren B. Annika lief mit Stephie und Mareike aus Michelstadt. Die beiden älteren Sportler liefen immer 2 Runden und Annika 1 Runde. Diese Taktik ging so gut auf, dass die Mädels den 3.Platz einfahren konnten. (Bemerkung: es kam keine der beiden Geraer Staffeln auf das Treppchen).
Nach der Siegerehrung ging es auf die Heimreise, die bis auf Anke alle verschliefen. Zuhause
Wartete dann schon der Rest der Familie mit lecker Eis und Gegrilltem.
